Henri Nannen Preis in Hamburg verliehen

    78

    (rtn) Der Nannen Preis ehrt herausragende journalistische Leistungen in Print und Online. Insgesamt 500 Gäste sind in die Elbphilharmonie nach Hamburg gekommen, um den deutschen Qualitätsjournalismus zu feiern.

    Fast Tausend Arbeiten wurden eingereicht. Über mehrere Wochen haben die Jurys getagt – und zuweilen auch gestritten. Das Rennen um den begehrten Egon Erwin Kisch-Preis macht Spiegel-Redakteur Markus Feldenkirchen. Seine Reportage „Mannomannomann“ über Martin Schulz überzeugt auch die Moderatorin des Abends. Der Sonderpreis der stern Chefredaktion geht dieses Jahr an die Autorin Souad Mekhennet. Damit ehrt der stern ihre außerordentliche Berichterstattung im Bereich Terrorismus. 

    1977 stiftete der Gründer des stern, Henri Nannen, den Egon Erwin Kisch-Preis. Mit ihm zeichnete das Magazin 30 Jahre lang jedes Jahr die besten Reportagen in der deutsch­sprachigen Presse aus. Von 2005 an ging der Egon Erwin Kisch-Preis im Henri Nannen Preis auf.

    Seit 2016 deckt der Preis mehr journalistische Formate als je zuvor ab. Der Preis wird in sechs Kategorien vergeben:

    Reportage / Egon Erwin Kisch-Preis
    Investigative Leistung
    Dokumentation
    Web-Projekt
    Reportage-Fotografie
    Inszenierte Fotografie

    Ausgezeichnet werden jeweils die her­vor­ragendsten Arbeiten aus dem zurück­liegenden Kalender­jahr. Außerdem behält sich die stern Chefredaktion vor, einen Sonder­preis für eine außer­ge­wöhnliche Leistung zu vergeben.

    Unsere Bilder auf dem rtn-media-server zeigen: Johanna Wokalek, Iris Berben, Ulrich Matthes, Giovanni di Lorenzo , Karen Heumann, Matthias Prinz mit Ehefrau Alexandra von Rehlingen, Judith Rakers, Ulrich Wickert, Julia Jaekel, Bernd Buchholz, Christian Krug,  Eske Nannen, Katja Suding, Anne Meyer-Minnemann, Sandra Quadflieg, Karin Aust, Yvonne von Stempel, Ulrich Matthes, Peter Lohmeyer, Carsten Brosda (Kultursenator), Jana Schiedek (Staatsrätin), Sebastian Koch,  Caren Miosga, Jonica Jahr und Ehemann Jan-Peter Goedhart, Ulrich Waller, Thomas Collien, Yared Dibaba, Mathias Doepfner (BDZV Vorsitzender, Vorstandvorsitzender Axel Springer), Lutz Marmor , Pheline Roggan, Anja Reschke, Louis Klamroth, Hilly Martinek, Ina Krug, Joja Wendt, Michel Abdollahi, Ildiko von Kuerthy