Kinderstadt Stormini öffnet ihre Tore

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    Ammersbek (rtn) Für 260 Kinder begannen die Sommerferien in diesem Jahr mit Arbeit, Stormark und Zelten in der Kinderstadt. Am Sonntag begann die „Einwanderung“ in der Zeltstadt am Bültbarg in Ammersbek.

    Vom 3. bis 9 Juli haben rund um die Grundschule Hoisbüttel und die Kindertagesstätte Lottbek die Kinder das Kommando. Nach zwei Jahren Corona-Pause kehrt die „Stormini“-Kinderstadt im Kreis Stormarn zurück und bezog dieses Mal ihr Quartier in Ammersbek, wo das Projekt eigentlich schon 2020 stattfinden sollte.

    Ein wesentlicher Bestandteil des Kinderstadt-Konzeptes ist die Simulation des Kreislaufs von Arbeit, Geldverkehr und Konsum im Freizeitbereich. Die Kinder stellen sich dem stadtinternen Arbeitsmarkt zur Verfügung und üben in zwei täglichen Arbeitseinheiten einen selbst gewählten Job aus. Für diese Arbeit erhalten die Kinder ein Gehalt in der Kinderstadt-Währung „Stormark“. Ihren Lohn können die Kinder im zweiten Teil des Tages für Freizeitaktivitäten, selbst gefertigte Produkte oder im Kindercafé etc. ausgeben.

    Ein Stadtparlament mit Bürgermeisterin und Bürgermeister, das von den Kindern selbst gewählt wird, vertritt die Interessen der Kinder und soll Lösungen für Probleme und Fragestellungen finden, die im täglichen Zusammenleben für die Kinder ersichtlich werden.

    In der Erwachsenenwelt existierende Einrichtungen (Jobcenter, Post, Bank, Geschäfte, Marktplatz, etc.) werden in der Kinderstadt so realitätsnah wie möglich nachempfunden und stellen gleichzeitig Arbeitsplätze für die Kinder dar. Gleiches gilt für die Medienlandschaft (Radio, Fernsehen, Zeitung, Internet), die wie im wahren Leben für Informationsfluss und Unterhaltung in der Gesellschaft sorgt.

    Finanzielle Unterstützung erfährt STORMINI u.a. durch den Kreis Stormarn, die Sparkassen-Stiftung Stormarn, die Bürger-Stiftung Stormarn, die Sparkasse Holstein sowie durch die jeweilige ausrichtende Kommune.

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