Lübeck: Schwerverletzter lag auf Zebrastreifen

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    (hl-live/rtn) Am Freitag gegen 17.20 Uhr meldete sich ein Autofahrer bei der Polizei. Am Fußgängerüberweg von der Mecklenburger Straße in Richtung Herrentunnel lag eine schwer verletzte Person. Er habe den Mann aber nicht angefahren.

    Der Rettungsdienst rückte an und kümmerte sich um den Mann, der schwerste Beinverletzungen erlitten hat. Ein Stunde lang versorgte ihn der Notarzt, bevor er mit dem Rettungswagen in die Klinik gefahren werden konnte.

    Der Sachverhalt blieb unklar. Der Autofahrer, der die Polizei informiert hatte, erklärte den Beamten, dass er mit seinem Wagen den Mann nicht berührt hat. Am Fahrzeug fanden sich auch keine offensichtlichen Spuren für einen Zusammenstoß. Möglicherweise hat ein anderer Autofahrer den Fußgänger verletzt und ist geflüchtet. Die Staatsanwaltschaft hat einen Sachverständigen der Dekra mit der Spurensicherung beauftragt.

    Die Abfahrt von der Mecklenburger Straße zum Herrentunnel blieb knapp drei Stunden gesperrt.