Lütjensee: Fünf Rehe ins Eis eingebrochen

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    (rtn) Nachdem am Sonntagnachmittag fünf Rehe ins Eis des Lütjensees eingebrochen sind und ertranken, sucht die Polizei jetzt den Besitzer eines Hundes.

    Nach bisherigem Erkenntnisstand befanden sich die Rehe auf einem Grundstück im
    Bereich der Bucht gegenüber der Gaststätte „Fischerklause“. Dort wurde ein
    mittelgroßer, kniehoher, weiß-schwarz gefleckter Hund beobachtet, wie dieser die
    Rehe auf den See trieb, wo sie später einbrachen.

    Wer kann Angaben zu dem Hund oder dem Hundehalter machen? Wer hat die Situation
    beobachtet? Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizeistation Trittau unter der
    Telefonnummer: 04154/ 7073-0 zu melden.

    Trotz eines schnellen Einsatzes der Feuerwehr haben am Sonntagnachmittag in Lütjensee fünf junge Rehe einen Ausflug auf der dünnen Eisdecke des Sees nicht überlebt. Spaziergänger hatten die Tiere in der Nähe des Restaurants Fischerklause auf dem Eis entdeckt und sofort einen Notruf abgesetzt.

    Als die Feuerwehrleute aus Lütjensee und Großensee kurz nach dem Alarm am Einsatzort eintrafen, waren die Tiere schon eingebrochen und trieben im Wasser.

    Feuerwehrleute aus Lütjensee und Großensee brachten sofort ein Schlauchboot in Stellung und fuhren an Leinen abgesichert zur vermuteten Einbruchsstelle auf den See hinaus. Parallel dazu wurde ein weiterer Boot klargemacht. Schnell hatten die Rettungskräfte bei der Absuche die leblosen Tiere entdeckt, zogen sie aus dem Wasser heraus und brachten sie an Land.

    Um sicherzugehen, dass keine weiteren Tiere mehr im Wasser trieben, wurde vom Einsatzleiter zur Absuche aus der Luft die Drohnengruppe der Freiwilligen Feuerwehr Sandesneben angefordert. Auf einem installierten Bildschirm am Ufer verfolgte die Einsatzleitung den Suchverlauf.

    Es wurden keine weiteren Tiere entdeckt und die Drohne kehrte zum Startpunkt zurück. Die toten Tiere wurden an Land gebracht und der zuständige Jagdpächter informiert.

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