Mann nach Verfolgungsfahrt von der Polizei gestoppt

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    (rtn/ots) Zwölf Streifenwagen der Polizei Schleswig-Holstein und Hamburg haben am späten Sonntagabend einen flüchtenden Einbrecher von Breitenfelde über die B 207 in Richtung Schwarzenbek, weiter über die B 404 zur BAB A25 in Fahrtrichtung Hamburg verfolgt und Höhe AS Bergedorf ausgebremst und gestoppt.

    Nach Angaben der Polizei wurde am 06.01.2019, gegen 19:50 Uhr, der Inhaber einer
    Landmaschinen- und Fahrzeugbaufirma in Breitenfelde aufgrund einer Videoüberwachung des Geländes auf eine dort unberechtigt aufhaltende Person aufmerksam. Der Firmeninhaber machte sich umgehend auf den Wegzu seinem Firmensitz und informierte die Polizei.

     

    Der von ihm dort angetroffene Mann ergriff die Flucht mit einem in unmittelbarer Nähe abgestellten Opel Vivaro und fuhr damit von Breitenfelde über die B 207 in Richtung
    Schwarzenbek, weiter über die B 404 zur BAB A25 in Fahrtrichtung Hamburg.

     

    Dabei überfuhr er mehrere rote Ampeln. Die passierten Ortschaften wurden mit ca. 100 km/h durchfahren. Auf der BAB 25, in Höhe der Autobahnausfahrt Hamburg-Bergedorf, konnte der flüchtende Opel Vivaro von einem Streifenwagen überholt, ausgebremst und
    gestoppt werden. Es kam zu einem Zusammenstoß beider Fahrzeuge.

     

    Der Fahrer des Opel Vivaro kletterte aus dem Beifahrerfenster und versuchte zu Fuß zu flüchten, allerdings waren die Polizeibeamten schneller. In einem nahe gelegenen Dickicht holten sie den Mann ein und nahmen ihn fest.

    Bei dem Fahrer handelt es sich um einen 42-jährigen Mann aus Quickborn. Der Pkw Opel Vivaro wurde beschlagnahmt und eingeschleppt. Die entstandene Schadenshöhe am Streifenwagen wird auf ca. 3.000 Euro geschätzt.

    Der 42-jährige ist nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis und räumte zudem den Konsum vom Alkohol und Drogen ein. Dementsprechend wurde eine Blutprobe entnommen. Bei der Verfolgung und Festnahme verletzten sich zwei Polizeibeamte, blieben aber dienstfähig. An der Fahndung des flüchtigen Fahrzeuges waren
    insgesamt 12 Streifenwagenbesatzungen, darunter fünf Hamburger Polizeifahrzeuge, beteiligt. Die Polizei in Mölln hat die Ermittlungen aufgenommen.