Mehrere Verletzte nach Auffahrunfall auf der A1

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    Lübeck (rtn/ots)  Bei einem schweren Unfall wurden am Dienstag zwischen dem Kreuz Lübeck und der Abfahrt Moisling drei Autofahrer verletzt, einer davon schwer. Ab 10.30 Uhr  waren alle drei Fahrspuren in Richtung Norden voll gesperrt. Der Verkehr wurde über die A 20 abgeleitet. Hier kam der Verkehr zeitweise zum Erliegen. Auch auf den Ausweichstrecken kam es zu langen Staus.

    Nach Angaben der Polizei musste wegen einer Staubildung kurz vor der Abfahrt Moisling
    ein unbeladener Lkw mit Anhänger bis zum Stillstand abbremsen. Ein folgender VW-Caddy konnte ebenfalls noch abbremsen. Der dann folgende Sattelzug aus Portugal, welche mit Airbagmodulen belanden war (Gefahrstoffe), erkannte die Situation offenbar zu spät und fuhr nachersten Erkenntnissen ungebremst zuerst auf den vor ihm befindlichen VW-Caddy auf. Dieser wurde durch den Anprall zunächst gegen den vorausstehenden Anhänger geschoben, wobei er jedoch zeitgleich ins Schleudern kam und nach links über die Fahrstreifen gegen die Mittelschutzplanke geschleudert wurde. Hier kam der Caddy zum Stehen.Der Fahrzeugführer wurde leicht verletzt und ins Krankenhaus gefahren.

    Der Stattelzug prallte nun gegen den stehenden Anhänger. Hierdurch wurde die Zugmaschine so stark eingedrückt, dass der 49-jährige portugiesische Fahrzeugführer im Führerhaus eingeklemmt wurde. Nach einer Stunde konnte er aus dem Fahrzeug befreit werden und kam mit schweren, aber nicht lebensgefährlichen Verletzungen, ins
    Krankenhaus.

    Auch der Fahrer des Lkw wurde leicht verletzt und konnte aber eigenständig sein Fahrzeug verlassen und kam ins Krankenhaus.

    Eine nachfolgende Fahrzeugführerin fuhr mit ihrem VW-Golf im Anschluss noch leicht auf den Stattelzug auf.

    An allen Fahrzeugen entstanden erhebliche Sachschäden, die Schadenshöhe wird über 80000 Euro betragen.

    Am Einsatz beteiligt ist die Straßenmeisterei Oldesloe, welche die umfangreichen Umleitungen eingerichtet hat und dadurch die eingesetzten Streifenwagen entbehrlich machte. Der Rettungshubschrauber Christoph 12 flog den Notarzt ein. Feuerwehr und
    Rettungsdienst Lübeck waren ebenfalls mit zahlreichen Einsatzkräften im Einsatz. – 13 Fahrzeuge und Rettungshubschrauber. Sechs Streifenwagenbesatzungen der Polizei waren im Einsatz.