Mit der Drohne übers Maislabyrinth

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    (rtn) Ein Kunstwerk wartet auf Besucher. Jedes Jahr illustriert Betreiber Karsten Eggert sein Maislabyrinth mit einem Motto: Thema in diesem Jahr : Rettung der Insekten: „Ahrensburg, Waldemar Bonsels, Biene Maja – das passt“, sagte er in einem Interview des Stormarner Tageblatts.

    Doch in diesem Jahr gibt es ungeahnte Schwierigkeiten: Eigentlich sollte das Maislabyrinth bereits am 24 Juli im Gewerbegebiet Beimoor-Süd in Ahrensburg starten, doch Genehmigungen und Gutachten stehen immer noch aus. Betreiber Karsten Eggert, befürchtet nun, dass er sich im Behörden- und Vorschriftendschungel verirrt: Lärmschutzgutachten und Brandschutzüberprüfungen und eine Suche nach geeigneten Parkplatzflächen kosten Zeit und Geld.

    Für eine verbleibende Restzeit und dem nicht kalkulierbaren Wetterrisko sind Aufwand und Kosten betriebswirtschaftlich fast nicht mehr vertretbar, den engagierten Künstlerinnen und Künstlern habe ich deshalb bereits abgesagt”, zieht Eggert enttäuscht eine vorläufige Bilanz. Trotzdem hofft er auf Hilfe aus dem Ahrensburger Rathaus: “Es wäre sehr schade, wenn es in diesem Jahr nicht mehr klappt, aber die Hoffnung stirbt zuletzt.”

    Vor mehr als 20 Jahren hat Karsten Eggert zum ersten Mal ein Maislabyrinth kreiert und zählt damit zu den Pionieren in Deutschland. Vor dem geplanten Ahrensburger Start war das beliebte Maislabyrinth jahrelang in Bargteheide und Jersbek zu Gast.

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