MVA: Großeinsatz nach Gefahrgutalarm

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    Stapelfeld (rtn) Ein verdächtiges weißes Pulver hat am Montagnachmittag einen größeren Einsatz in der Müllverbrennungsanlage (MVA) in Stapelfeld ausgelöst.

    Die Hamburger Polizei hatte ein Müllfahrzeug gemeldet, das angeblich in Hamburg-Hummelsbüttel eine verdächtige Substanz geladen hatte ,und damit auf den Weg zur MVA-Stapelfeld war.

    Die Betriebsleitung sperrte daraufhin sofort die Zufahrt zum Gelände. Fahrzeuge auf dem Betriebshof durften außerdem wegen einer möglichen Verschleppungsgefahr der verdächtigen Substanz die Anlage nicht verlassen.

    Die Integrierte Regionalleitstelle Süd schickte daraufhin mehrere Freiwillige Feuerwehren, den Löschzug Gefahrgut Stormarn (LZG) und den Rettungsdienst zum Einsatzort. Bei einer durchgeführten Erkundung und nach Rücksprache mit dem Betriebsleiter stellte sich heraus, dass der entsprechende Müllwagen statt des vermuteten weißen Pulvers einen Behälter mit Holzschutzmitteln auf der Ladefläche hatte. Dieser Stoff war bereits ordnungsgemäß entsorgt und die eingesetzten Rettungskräfte rückten wieder ein. Während des rund einstündigen Einsatzes kam es zu Behinderungen rund um die MVA Stapelfeld.

    Im Einsatz waren die Feuerwehren FF Siek, FF Stapelfeld, FF Braak, FF Papendorf, der Löschzug Gefahrgut Stormarn (LZG), Amtswehrführung, der Rettungsdienst und der Organisatorischer Leiter Rettungsdienst

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