(rtn) Die Hamburger Feuerwehr hat in der Nacht zum Freitag mehrere Menschen aus einer brennenden Lagerhalle im Stadtteil Hamm-Süd gerettet. Das Gebäude in der Sorbenstraße wurde offenbar auch als Unterkunft für Saisonarbeiter aus Osteuropa genutzt.

Nach Angaben einer Feuerwehr wurde um 02:50 Uhr die Feuerwehr Hamburg über den Notruf 112 alarmiert, dass Rauch aus einer Lagerhalle zu sehen sei. Der Zugführer des ersten eintreffenden Löschzuges der Feuer- und Rettungswache Berliner Tor gab umgehend die Rückmeldung "Brennt Lagerhalle, 2. Alarm" .

 

Es brannte in einem Gewerbeobjekt mit einer Gesamtausdehnung von etwa 100 x 20 Metern, ein Teil in der Mitte mit den Maßen von 20 x 20 Metern. Dieser wurde als Fahrzeugwerkstatt mit darüberliegender Lagerstätte genutzt. Den Einsatzkräften kamen beim Eintreffen mehrere Personen entgegen, weitere wurden aus dem Gefahrenbereich evakuiert. Insgesamt konnten 11 Menschen das Gebäude unverletzt verlassen und wurden nach Sichtung durch Notfallsanitäter der Feuerwehr Hamburg von der Polizei in einem HVV-Bus betreut. Die Brandbekämpfung wurde mit insgesamt 4 C-Rohren, zwei B-Rohren und zwei Wasserwerfern, die über Hubrettungsfahrzeuge eingesetzt wurden, durchgeführt. Der Zugang in das Gebäude gestaltete sich zunächst schwierig, da verantwortliche Personen mit Schlüsseln nicht zugegen waren.

 

Mithilfe von motorbetriebenen Trennschleifern mussten Tore undTüren zu der Brandstelle gewaltsam geöffnet werden, um die Brandbekämpfung im Inneren des Gebäudes beginnen zu können. Mit mehreren Trupps unter umluftunabhängigem Atemschutz musste die kräftezehrende Brandbekämpfung immer wieder verändert werden, da sichneue Gefahrenstellen für die Einsatzkräfte ergaben. So mussten an dereinen Stelle Gasflaschen aus dem Gefahrenbereich gebracht werden, zeitgleich mussten sich Trupps aus dem Inneren zurückziehen, da sich eine Einsturzgefahr ergab. Mithilfe der B-Rohre wurden Riegelstellungen zu den angrenzenden Gebäudeteilen aufgebaut, um eine Brandausbreitung zu verhindern. Dies konnte durch den umfassenden undkonzentrierten Einsatz der Feuerwehr Hamburg verhindert werden.


Mit einem Kleinboot wurden Öl absorbierende, schwimmende Barrieren auf der Kanalseite des Gebäudes ausgebracht, um Kraftstoffe, die durch Löschwasser in den Südkanal eingetragen wurden, sofort zu binden. Durch die starke Rauchentwicklung kam es in den umliegenden Stadtteilen zu einer Geruchsbelästigung, die Bevölkerung wurde mit Hilfe von Rundfunkdurchsagen und durch die WarnApp KATWARN dazu aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten.

 

Nachdem die Dachfläche aufgenommen und alle Glutnester abgelöscht waren, konnte der Einsatzleiter um 08:32 Uhr die Rückmeldung "Abspannen" geben und die Kräfte aus dem Einsatz entlassen. Die Brandursache wird jetzt durch die Polizei Hamburg ermittelt werden. Die Feuerwehr Hamburg war mit zwei Löschzügen, mehreren Freiwilligen Feuerwehren, drei Führungsdiensten, diversen Spezialfahrzeugen und 70 Einsatzkräften in den Einsatz eingebunden.




rtn media ID: 31381


Jan Bode - Umzug Transport Logistik
Nur für Redaktionen!

» Zugang registrieren | » Passwort vergessen

S + P Sonnenschutztechnik

Werbung:

Baufinanzierung:
Günstige Baufinanzierung online
oder mit Beratung vor Ort.
Baufi24 Baufinanzierung

Umzug:
Ihr Umzug in den besten Händen. Jetzt unverbindlich und kostenlos informieren.
Umzugsspedition Jan Bode

© 2009 - 2018 *rtn - radio tele nord TV- und Fotoagentur. Alle Rechte vorbehalten.