(rtn) Zum 150. Geburtstag des Kreises Stormarn trafen sich am Freitagabend zahlreiche Gäste aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung  und Ehrenamt im Schloss Reinbek, dort wo alles begann. Am 22. September 1867 wurde der Kreis Stormarn als einer von 19 Kreisen der neu geschaffenen Provinz Schleswig-Holsteins gegründet. 

"150 Jahre, das ist eine noch junge Geschichte für unserern Kreis, zieht man die erste Erwähnung des nordelbischen Volkes der „Sturmarii“ im Jahr 1075 n. Chr. in Betracht. Als mutig und stark wurde dieses Volk beschrieben - Attribute, die auch heute noch den innovativen Geist und modernen Geist unseres Kreis prägen", schrieben Landrat Dr. Henning Görtz und Kreispräsident Hans-Werner Harmuth in einem gemeinsamen Grußwort in der Festschrift.

 

Nach der Begrüßung der Gäste durch den Kreispräsidenten, gab Landrat Dr. Hennin Görtz einen geschichtlichen Rückblick des Kreises Stormarn. Danach wurde ein Trailer zum neuen Stormarnfilm gezeigt und die von Pastor im Ruhestand Cord Denker verfasste Stormarn-Hymne. "Een Leed för Stormarn" vorgestellt.

Den Festvortrag "Zukunft der öffentlichen Verwaltung - Zukunft der Kreise" hielt Prof. Dr. Utz Schliesky, Vorstand des Lorenz-von-Stein-Instituts für Verwaltungswissenschaften und Direktor des Schleswig-Holsteinischen Landtages.

Musikalisch umrahmt wurde der Festakt von Luisa Kummerfeld, Timo Wilkens und Patrick Niemeier.


Zum Festakt 150 Jahre Kreise in Schleswig-Holstein sagte Ministerpräsident Daniel Günther im Schloss Eutin: "Kreise und Landesregierung sollen weiterhin vertrauensvoll zusammenarbeiten. In guter Partnerschaft gute Politik gestalten: Darauf setze ich“, sagte Günther. Gleichzeitig warb er für das Engagement in der Kommunalpolitik. „Ich sage jedem, der sich politische Verantwortung traut: Es ist nicht nur Aufwand und Arbeit. Es kann auch sehr erfüllend sein, unser Zusammenleben mitzugestalten."

Die preußische Idee der Kreise habe sich bewährt, so der Ministerpräsident weiter. Ablehnend äußerte er sich zu Kreisgebietsreformen. Die vielfach behaupteten Synergie-Effekte von Großkreisen würden in der Praxis in Schleswig-Holstein auch ohne Gebietsreform erreicht, etwa durch die Zusammenarbeit über Kreisgrenzen hinweg. „Wenn Kreise Optimierungsbedarf sehen, sind Sie es, die auf das Land zukommen. Dann sind wir beratender Partner“, sagte der Regierungschef. Es gebe zahlreiche Bereiche, in denen Land und Kreise die Zukunft im ländlichen Raum gemeinsam gestalten. Dies gelte für den demografischen Wandel ebenso wie für die Digitalisierung, die Bildung oder den Straßenbau. „Mit Blick auf diese Zukunft brauchen wir leistungsfähige Kreise und Kommunen in Schleswig-Holstein“, so Günther.

Unsere Bilder auf dem rtn-media-server zeigen: Landtagspräsident Klaus Schlie, Wirtschaftsminister Dr. Bernd Buchholz, Landrat Dr. Henning Görtz, Kreispräsident Hans-Werner Harmuth, Bürgervorsteherin Bargteheide, Cornelia Harmuth,Tobias Koch CDU-Fraktionsvorsitzender im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Bundestagsabgeordneter Norbert Brackmann (CDU) , Luisa Kummerfeld, Timo Wilkens, Patrick Niemeier und Prof. Dr. Utz Schliesky



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