(rtn) Bettina Tietjen und Alexander Bommes hatten im Studio auf dem Messegelände in Hannover folgende Talkgäste in der Sendung: Judith Rakers, Axel Hacke, Carmen Hanken, Susanne Fröhlich, Dieter Honstraß, Nilam Farooq & Steffen Schroeder und Bülent Ceylan.


Bülent Ceylan, Comedian
Die Welt ist krank. Oder sagt man "kronk", wie Bülent Ceylan, der wohl beliebteste Deutsch-Türke, es ausdrücken würde. "Kronk", so heißt das aktuelle Programm des Mannheimers, mit dem er noch bis Ende des Jahres auf Tour ist. Vieles ist kronk in der Gesellschaft: "Ich find' die Angela Merkel sympathisch, das ist kronk." "Erderwärmung und die Frauen haben noch immer kalte Füße, das ist kronk", "aber auch Veganer, die nicht mal Steine essen, weil da ja Fossilien drin sein könnten, sind kronk." Bülent ist so türkisch, wie man eben sein kann, wenn man mit einer deutschen Mutter namens Hilde in Baden-Württemberg aufgewachsen ist und auf dem Gymnasium Helmut Kohl parodiert hat. Ceylans Sprache kämpft permanent gegen den "Monnheimer" in ihm. Besonders schwer wird ihm das in Hannover, in, wie er sagt, "Oxford-Deutschland", fallen.

Judith Rakers, Moderatorin
Sie ist eines der bekanntesten Gesichter der ARD. Seit fast zehn Jahren begrüßt sie ein Millionenpublikum zur Tagesschau um 20 Uhr in Das Erste regelmäßig mit: "Guten Abend, meine Damen und Herren." Doch Judith Rakers kann noch viel mehr als Nachrichten, sie talkt an der Seite von Giovanni di Lorenzo bei 3nach9 und machte zuletzt mit engagierten Reportagen auf sich aufmerksam. So begleitete sie den anstrengenden Alltag einer alleinerziehenden Mutter und ließ sich in ein Frauengefängnis einsperren. Für das NDR Fernsehen hat die 41-Jährige die drei beliebten Ferieninseln Norderney, Usedom und Amrum unter die Lupe genommen und erschließt sie sich über die Menschen, die sie dort trifft. Ob Segellehrer, Männergesangsverein oder freiwillige Feuerwehr, Judith Rakers lässt sich mitreißen. Und sie schwelgt mit Prominenten wie Schauspielerin Katrin Sass oder Stimmungssänger Micky Krause in deren ganz persönlichen Inselerinnerungen.

Axel Hacke, Schriftsteller
Axel Hacke gehört zu den bekanntesten Autoren des Landes, seine Bücher wurden bereits in zahlreiche Sprachen übersetzt. Der gebürtige Braunschweiger studierte Politik und absolvierte die Deutsche Journalistenschule in München. Seine Karriere begann 1981 als Sportredakteur bei der "Süddeutschen Zeitung", dann wurde er politischer Kommentator, Seite-Drei-Reporter und "Streiflicht"-Autor. Seine wöchentliche Kolumne "Das Beste aus aller Welt" im Magazin der "Süddeutschen Zeitung" hat mittlerweile Kultstatus. Für seine hoch gelobten Texte - "geprägt von feiner Ironie und großer Menschlichkeit" - wurde Hacke unter anderem zwei Mal mit dem Egon-Erwin-Kisch-Preis ausgezeichnet. In seinem neuen Buch "Über den Anstand in schwierigen Zeiten und die Frage, wie wir miteinander umgehen" schreibt er über die negativen Veränderungen im gesellschaftlichen Zusammenleben. Haben Lüge, Rücksichtslosigkeit und Niedertracht bereits die Macht ergriffen oder ist es möglich, ein Leben mit Anstand zu führen?

Susanne Fröhlich, Moderatorin und Bestsellerautorin
Wenn man Susanne Fröhlich fragt, was sie besonders gut kann, antwortet sie: "ausschlafen und über mich selbst lachen." Beides trifft sicherlich zu, aber was sie noch viel besser kann, ist beobachten, andere und sich selbst. Ihre Beobachtungen verarbeitet sie dann zu erfolgreichen Büchern. Seit ihrem Bestseller "Moppel-Ich" über den Kampf mit den Pfunden, hat sie so etwas wie ein eigenes Genre entwickelt: das Frauenselbsterfahrungsbuch, gespickt mit jeder Menge Humor. Nichts spart sie aus: Schönheits-OPs, Partnerbörsen, Wechseljahre, alles wird unter die "Fröhlich-Lupe" genommen. Jetzt beschäftigt sie sich mit dem Thema "Aufräumen". Wer allerdings Anleitungen zum T-Shirts-Stapeln oder zur effizienteren Nutzung von Abstellräumen erwartet, liegt falsch. In ihrem neuen Buch "Kann weg!" geht es vielmehr ums Entrümpeln im Kopf. Susanne Fröhlich macht klar Schiff, bügelt Sorgenfalten weg, entstaubt Diätmythen und entsorgt den weiblichen Perfektionsdrang im Sperrmüll.

Carmen Hanken, Pferdetrainerin
"Tamme fehlt an allen Ecken", sagt Carmen Hanken. Am 10. Oktober 2016 veränderte sich das Leben der gebürtigen Rheinländerin dramatisch. Völlig unerwartet starb der beliebte XXL-Ostfriese. Doch Carmen Hanken ist stark, nimmt ihr Schicksal in die Hand und schaut nach vorn. Die Witwe des berühmten "Knochenbrechers" will den Hankenhof in Filsum unbedingt erhalten und in Tammes Sinn weiterführen. Nichts hat sie auf dem Hof verändert, seit Tamme nicht mehr lebt. Nur eine Gedenkstätte ist errichtet worden. Und noch immer kommen Fans und schreiben berührende, aber auch lustige Zeilen in ein Kondolenzbuch. Carmen selbst ist vor allem an der Zukunft interessiert, sie gibt Reitunterricht, bietet Pferde-Reha an und hält Seminare zur Persönlichkeitsbildung, bei dem natürlich die Pferde die Hauptrolle spielen. Die ersten Probeseminare laufen bereits. Am 3. Oktober 2017 erinnert das NDR Fernsehen um 22.30 Uhr mit einer 90-minütigen Dokumentation an den XXL-Ostfriesen. Hier kommen neben Carmen auch Freude und prominente Wegbegleiter wie Cornelia Poletto, Carlo von Tiedemann, Bettina Tietjen oder Oliver Geissen zu Wort.

Nilam Farooq und Steffen Schroeder, Schauspieler
Krimi-Fans warten schon ganz ungeduldig auf diesen Termin: Am 13. Oktober startet die neue Staffel der beliebten ZDF-Serie SOKO Leipzig. Seit vier beziehungsweise fünf Jahren ermitteln auch Nilam Farooq alias Olivia Fareedi und Steffen Schroeder alias Tom Kowalski in der sächsischen Metropole. Mal kracht es, mal knistert es zwischen den Kriminalkommissaren vor der Kamera.

Dieter Honstraß, Pilzexperte
Etwa 8.000 Großpilzarten gibt es in Deutschland, darunter 150 Arten Speisepilze. Bis zu 200 Arten gelten als giftig, etwa 15 sogar als tödlich giftig. Doch wie unterscheidet man einen essbaren Wiesenchampignon von einem giftigen Grünen Knollenblätterpilz, die sich beide täuschend ähnlich sehen? Einer, der es weiß, ist Pilzexperte Dieter Honstraß. Schon seit seiner Kindheit ist er den Pilzen auf der Spur. Vor 15 Jahren hängte er seinen Beruf als Unternehmensberater an den Nagel und gründete eine mobile Pilzschule. Hier gibt er bundesweit sein Wissen in Seminaren weiter. "Ausbildung statt Beratung" lautet sein Motto. Er möchte, dass die Menschen mit guten Kenntnissen in den Wald gehen und selbstständig in der Lage sind, den Steinpilz vom giftigen Gallenröhrling zu unterscheiden. "Die einzige Gefahr beim Pilze essen liegt in der Selbstüberschätzung der eigenen Bestimmungskenntnisse", meint er. Honstraß selbst widmet sich zunehmend den unterirdisch wachsenden Knollen, den Trüffeln, die man bei Weitem nicht nur in Frankreich oder Italien findet, sondern durchaus auch in deutschen Gefilden. Quelle: NDR



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