(rtn) Heftiger Regen und Wind mit Geschwindigkeiten von bis zu 113 Stundenkilometern haben am Donnerstag in Schleswig-Holstein für zahlreiche Feuerwehreinsätze gesorgt. Der Sturm traf den Norden mit voller Wucht.
In Hamburg starb eine Frau, als ein Baum auf ihr Auto fiel, in Mecklenburg-Vorpommern ein Lastwagenfahrer auf der Bundesstraße 191 in Neu-Karstädt, als ein Baum sein Fahrzeug traf. Bis zum Abend waren die Feuerwehren und das Technische Hilfswerk fast ununterbrochen im Dauereinsatz. Vielerorts waren auch die städtischen Bauämter im Sturmeinsatz.

 

Allein die Rettungsleitstelle IRLS Süd hatte bis zum Donnerstagabend die Freiwilligen Feuerwehren in den Kreisen Stormarn, Ostholstein und dem Kreis Herzogtum-Lauenburg zu rund 1200 Einsätzen alarmiert.

 

Unterstützt wurde die Leitstelle in Bad Oldesloe auf Grund der zahlreichen Notrufe von der FF Ahrensburg, die auf der Wache die Disposition der Einsätze für das Amt Siek und Großhansdorf übernahm: "Die Zusammenarbeit mit den einzelnen Wehren hat sehr gut geklappt", zog Florian Ehrich, Einsatzleiter der FF Ahrensburg danach Bilanz. Die Ahrensburger waren zu 46 Einsätzen im Stadtgebiet ausgerückt. Die Wehren des  Amtes Siek fuhren zu 17 Einsätzen sturmbedingten Einsätzen hinaus.

 

In Großhansdorf waren bis zum Abend dreissig Einsätze gefahren. "Sicher kommen bei Tagesanbruch weitere Einsätze hinzu", schätzt Gemeindewehrführer Andreas Biemann die Lage ein. In der Waldgemeinde hatte der Sturm zahlreiche Bäume im gesamten Ort gefällt. Vor allem in der Ortsmitte hatte der Sturm für die meisten Einsätze gesorgt. Allein am Eilbergweg hatten sich drei große Bäume quer über die Straße gelegt. Ein weiterer Baum wurde zur Gefahrenabwehr von den Feuerwehrleuten gefällt. Für einen stundenlangen Einsatz hat auch ein Walnussbaum an der Kita am Beimoorweg gesorgt. Der mächtige Baum war im Sturm wie ein Streichholz geknickt. Großhansdorfs Bürgermeister Janhinnerk Voß hatte sich sofort nach dem ersten Alarm einen Überblick an den einzelnen Einsatzorten verschafft und den Kameraden für ihren unermüdlichen Einsatz gedankt. Diesem Dank schloß sich auch  Gemeindewehrführer Andreas Biemann nach Einsatzende an. Auch an der Stadt Bad Oldesloe zog der heutige Sturm nicht unbemerkt vorbei. Insgesamt 33 Einsätze mussten die Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Ortswehr Bad Oldesloe im Laufe des heutigen Nachmittags abarbeiten. Unterstützt wurden sie dabei von den Kameraden aus den Ortswehren Seefeld, Poggensee und Rethwischfeld. Ebenfalls wurden die Kameraden der Feuerwehr mit Essen und Getränken durch die Betreuungsgruppe des ASB versorgt.



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