(rtn) Die Bilder vom Möllner Fachwerkhaus in Flammen – sie gehen im November 1992 um die Welt. Über Nacht wird die kleine Stadt im Herzogtum Lauenburg zum Symbol für Ausländerhass.

 

In der Nacht vom 22. auf den 23. November 1992 starben in der Mühlenstrasse in Mölln eine Frau und zwei Kinder an den Folgen eines rechtsextremistischen Brandanschlags.

Aufgrund des rechtsextremen Hintergrundes erregte das Verbrechen weltweites Aufsehen. Die Anschläge wurden von den Neonazis Michael P. und Lars C. mittels Molotowcocktails verübt. Im zuerst attackierten Haus gab es kein Todesopfer, jedoch neun zum Teil schwer Verletzte. Im zweiten Haus kamen die zehn- und vierzehnjährigen Mädchen Yeliz Arslan und Ayşe Yılmaz sowie ihre 51-jährige Großmutter Bahide Arslan in den Flammen um. Noch während der Löscharbeiten gab es Bekenneranrufe bei der Polizei, die mit „dem Hitlergruß schlossen. Die Täter verurteilte das Schleswig-Holsteinische Oberlandesgericht am 8. Dezember 1993 wegen dreifachen Mordes in Tateinheit mit versuchtem Mord an sieben Menschen, im Falle des 19-jährige Haupttäters zu zehn Jahren Haft nach dem Jugendstrafrecht und, im Falle des 25-jährige Mittäters, zu lebenslanger Freiheitsstrafe.



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