Hamburg (rtn/ots) - Insgesamt 50 Kilogramm hochreines Kokain stellten Hamburger Zöllner am 29. November 2017 an Bord eines aus Südamerika kommenden Frachtschiffes sicher.

 

Hinter der Seitenverkleidung im Frachtraum stießen die Beamten bei einer Schiffskontrolle auf die verbotene Fracht. Insgesamt 50 steinhart gepresste Pakete mit Kokain sollten auf diesem Weg nach Europa geschmuggelt werden. Ein vor Ort
durchgeführter Drogenschnelltest bestätigte den Anfangsverdacht, dass es sich um Kokain handelt.

"Das Kokain hat einen sehr hohen Reinheitsgehalt wenn es über den Atlantik zu uns nach Europa gelangt. In der Regel wird es dann drei bis fünfmal gestreckt, so dass wir hier bei dieser Kokainsendung auf einen Straßenverkaufswert von mindestens 12 Millionen Euro kommen", so Pressesprecher Udo Storch vom Hauptzollamt Hamburg-Hafen.

Das Kokain wurde beschlagnahmt. Die weiteren Ermittlungen hat das
Zollfahndungsamt Hamburg übernommen.

Zusatzinformation:
Kokain im Straßenverkauf kann erhebliche gesundheitliche Schäden verursachen. In der Regel wird das aus Südamerika eingeschmuggelte Rauschgift drei bis fünfmal gestreckt. Hierzu werden unterschiedlichste Streckmittel wie z.B. Rattengift, Kalk, Waschpulver benutzt. Häufig werden auch andere psychoaktive Substanzen unter das Kokain gemischt, damit eine stärkere Dosierung vorgetäuscht wird. Diese Streckmittel können zu Kreislaufversagen, Ohnmacht, Psychosen, Wahnvorstellungen, Muskelzerfall und weiteren
körperlichen Beeinträchtigungen führen.



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