(rtn) Die Berufsfeuerwehren aus Flensburg, Kiel, Neumünster und Lübeck fordern mit einer 24-stündigen Mahnwache vor dem Kieler Landeshaus die Landesregierung auf, die Benachteiligung im Verhältnis zur Landespolizei, dem Justizvollzug und der Fischereibehörde zu beenden.Die Leistung der Berufsfeuerwehrleute seien angemessen zu würdigen, sagte die Feuerwehrpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion in ihrer Rede bei der Mahnwache der Feuerwehrleute am Mittwochabend vor dem Kieler Landeshaus.

Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) versprach den Feuerwehrleuten ein weiteres Gespräch mit Oberbürgermeistern und Gewerkschaften. Nachdem die Erschwerniszulage für Polizei, Justizvollzug und Fischereiaufsicht erhöht worden war, hätten die Städte die Landesregierung ausdrücklich gebeten, die Feuerwehrleute von der Neuregelung auszunehmen.

Weitere Politikerreaktionen zur Mahnwache der Feuerwehr
Zu der Forderung der Berufsfeuerwehrleute nach einer Erhöhung der Erschwerniszulage erklärt der Abgeordnete der FDP-Landtagsfraktion, Jörg Hansen:

„Die Berufsfeuerwehrleute leisten einen wichtigen Beitrag zu unserer Sicherheit. Wir Freie Demokraten haben das immer anerkannt und die Einbeziehung der kommunalen Feuerwehrbeamten in die Erschwerniszulagenverordnung angestoßen, woran Frau Raudies (SPD) in ihrer Pressemitteilung völlig zu Recht nochmal erinnert hat.

Die Vergütung der Berufsfeuerwehrleute muss weiter angemessen gestaltet und entwickelt werden. Das gilt gerade dann, wann man vergleichbare Tätigkeiten betrachtet.  Aus diesem Grund sprechen wir uns für einen Dialog zwischen Landesregierung, Kommunen und Gewerkschaften aus, um gemeinsam zu einer sinnvollen Lösung zu kommen.“

Die Ansprüche der Feuerwehren sind berechtigt
Zu der heutigen (24.01.2018) Mahnwache der Berufsfeuerwehren vor dem Landtag sagt die Vorsitzende der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Eka von Kalben:


Ich bin beeindruckt von der Arbeit der Feuerwehren im Haupt- und im Ehrenamt. Ich konnte mich vor Ort im vergangenen Herbst auf meiner „Blaulichttour“ davon überzeugen.

Die Feuerwehr fällt ohne Zweifel in die Zahl der Berufsgruppen, die besonders schwierige Arbeitsbedingungen haben. Wir werden uns in der Koalition dafür einsetzen, dass die sehr berechtigten Ansprüche der Feuerwehren gegenüber den kreisfreien Städten eingelöst werden können.

Quellen:  Presse Grüne SH Fraktion, KN, Presse FDP- Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag



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