(rtn) Das havarierte Containerschiff "Akacia" ist rund 36 Stunden nach dem Unfall in der Schleuse Kiel-Holtenau abgeschleppt worden. Zwei Schlepper brachten den Frachter am Mittwochmittag  zu einem Liegeplatz an der Südseite des Kanals hinter der Holtenauer Hochbrücke. 



Nun können Taucher das beschädigte Schleusentor untersuchen und klären, ob und wie es durch ein Reservetor ausgetauscht werden kann.  Das Reservetor ist sofort verfügbar. Die Prozedur dauert bei unbeschädigten Toren in der Regel 2 bis 3 Tage teilte das  Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Kiel-Holtenau (WSA) heute mit.

Nach dem jetzt sichtbaren Schadensbild am Schleusenschiebetor erscheint es demnach unwahrscheinlich, dass das Tor heute aufgeschwommen und gegen das bereitstehende Reservetor ersetzt werden kann. Taucher müssen das Tor inspizieren. Diverse im Wasser befindliche Torteile müssen geborgen werden. Ein Aufschwimmvorgang kann erst erfolgen, wenn die verbliebenen Festigkeit und die Statik des Tores untersucht wurden.

Ein Schleusenschiebetor wiegt rund 1.000 Tonnen. Über 16 im Tor eingebaute Ballasttanks ist es möglich, ein Tor aufzuschwimmen und dann mit Schleppern zu verholen. Bevor das passieren kann muss die Statik des beschädigten Tores überprüft werden, zerstörte Bauteile am Tor müssen entfernt und ein Konzept zur Bergung des Tores ausgearbeitet werden. Wieviele Ballasttanks sind beschädigt? Ist das Rohrsysteme mit dem Pressluft in die Ballasttanks geleitet wird noch intakt? Es müssen diverse Fragen beantwortet und ein Konzept ausgearbeitet werden, bevor das Schiebetor ausgebaut werden kann. Quelle: Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Kiel-Holtenau (WSA)



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