(rtn) Auf der Suche nach Futter hatte sich am Mittwochnachmittag ein Reh in Großhansdorf in ein Wohngebiet gewagt und blieb dort mit den Hinterläufen an einem Gartenzaun hängen. Das Tier  konnte sich aus eigener Kraft nicht mehr selbst befreien.

 

Die Hausbewohner hatten die Feuerwehr alarmiert. Als die Rettungskräfte kurze Zeit später eintrafen, zappelte das hilflose Tier auf den Metallstreben des Gartenzaunes.  Feuerwehrfrau Andrea Paasch und ihr Mann Jörg Paasch legten eine Wolldecke auf das verletzte Tier und hoben es behutsam vom Zaun herunter. Dann forderte Gruppenführer Peter Jarchow einen Jäger und einen Tierarzt zur Einsatzstelle an. Bis deren Eintreffen wurde das verletzte Tier von den Feuerwehrkleuten in Decken gehüllt, beruhigt und betreut.

Bei den derzeitigen Minustemperaturen sei es nach Meinung der Jäger kein Einzelfall, dass Rehe in die Vorgärten der Häuser wollen, denn in den Wäldern und auf den gefrorenen Feldern finden die Tiere zur Zeit kein Futter mehr.



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