(rtn) Ein Heranwachsender hatte Fotos von Waffen mit Drohungen bei Snapchat
hochgeladen. Dies hatte die Hamburger Polizei entdeckt und ihre Kollegen in Glinde informiert.


Wie groß die Ernsthaftigkeit der Androhungen war, konnte zunächst nicht gesagt  werden. Die eingeleiteten Ermittlungen ergaben, dass der 18-jährige Glinder polizeilich nicht bekannt ist. Hinweise auf einen berechtigten Waffenbesitz gab es nicht.

Die Glinder Polizei suchte die Wohnanschrift des Heranwachsenden auf und konnte zuerst "nur" den Vater antreffen. Dieser holte seinen Sohn hinzu. Die ersten Befragungen ergaben, dass die Bilder eigentlich nur für Freunde sichtbar sein sollten. Es handelt sich
dabei um Bilder aus dem Netz mit eingefügten Liedtexten. Eine Ernsthaftigkeit der "Androhungen" von Gewalttaten konnte von den eingesetzten Polizeibeamten nicht festgestellt werden. Der Heranwachsende war sehr einsichtig und versprach zukünftig
umsichtiger mit dem Einstellen von Bildern und Texten im Internet zu sein. Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand.



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