rtn) In Schleswig-Holstein meldeten die Regionalleitstellen weit mehr als hundert wetterbedingte Einsätze zwischen Freitag und Samstag. Die integrierte Regionalleitstelle Süd (IRLS Süd) in Bad Oldesloe hat für ihren Zuständigkeitsbereich seit 6.30 Uhr bis 14 Uhr in Stormarn 13, im Herzogtum-Lauenburg 14 und in Osholstein 15 Einsätze gezählt.

Auch dort ging es vor allem um abgebrochene Bäume und Äste, wie hier am Jäckbornsweg in Großhansdorf. Dort hatte eine kräftige Windböe einen Baum auf ein Auto gedrückt. Feuerwehrleute der FF Großhansdorf zerlegten den Baum mit der Motorsäge und räumten die Straße wieder frei.

Vereinzelt kam es auf glatten Straßen auch zu Unfällen mit Blechschäden, verletzt wurde dabei niemand.

In Kiel haben Feuerwehrleute und Seenotretter in der Nacht in einem gemeinsamen Einsatz ein Arbeits- und Fährboot im Kieler Hafen vor dem Untergang bewahrt. Bei hohem Wellengang und Sturm schlug Wasser in das Boot, das am Kreuzfahrtterminal festgemacht hatte.

Im Flensburger Hafen rissen die Sturmböen einen Teil der Vertäuung eines fabrikneuen Hausbootes los – das Wasserhaus trieb daraufhin rund drei Meter von der Kaimauer entfernt und wurde von den Wellen kräftig durchgeschütte 

Die aktuelle Wetterlage mit Böen bis zu 90 Km/h hat auch in Hamburg erneut zu einer größeren Anzahl von Sturmeinsätzen geführt. Innerhalb der vergangenen 24 Stunden (seit gestern 12.00 Uhr) wurden 120 Einsätze "Droht zu fallen" gezählt. Fast alle Drehleitern der Berufsfeuerwachen und über 20 Freiwillige Feuerwehren und das THW waren und sind derzeitig noch im Einsatz.

Hervorzuheben aus der Vielzahl von Einsätzen sind dabei:

Mistralstraße: Droht zu fallen Dach, Dachfläche auf 3 x 18 m
umgeklappt, wurde von der Höhenrettungsgruppe und Freiwilligen
Feuerwehren mit Sandsäcken gesichert.

Kattjahren: Baum auf Gleis der U-Bahn, Bahn bis 12.45 Uhr
gesperrt. Baum von Gleisen geschnitten. Caffamacherreihe: Droht zu
fallen Lüftungsanlage aus 20 m Höhe, Einsatzdauert zu Zeit noch an.
Hier soll die Höhenrettungsgruppe des THW eingesetzt werden.

Norderelbe Stromkilometer 615: Binnenschiff auf Grund gelaufen,
droht gegen Brückenpfeiler gedrückt zu werden. Kräfte sind alarmiert.

Ferdinandstor: ICE Strecke, ICE nach Riss der Oberleitung zwischen
Dammtor und Hauptbahnhof liegengeblieben. Strom Leitungen liegen auf
dem Zug. Stromversorgung wurde abgeschaltet, Stromleitungen vor und
hinter der Zug geerdet. Zug wurde danach komplett evakuiert. 143
Personen, darunter 8 Kinder, konnten den Zug unbeschadet verlassen.
Der Weg zum Hauptbahnhof wurde dann zu Fuß oder mit bereitgestellten
Autobussen fortgesetzt. Die Einsatzstelle wurde dem Notfallmanager
der Bahn übergeben. Die Ursache des Leitungsbruchs bedarf der
Ermittlung. Ein Baum oder ähnliches auf der Oberleitung konnte nicht
festgestellt werden.



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