(rtn) Ein eísiger Ostwind fegte am Wochenende mit starken Böen übers Land und hat den Freiwilligen Feuerwehren in Stormarn eine turbulente Einsatzlage gebracht: Zahlreiche Bäume stürzten um, Dachziegel flogen weg und in Großhansdorf wehten Teile einer Photovoltaikanlage vom Dach.

Begonnen hatten die Sturmeinsätze am Sonnabendvormittag. Am Jäckbornsweg in Großhansdorf hatte eine kräftige Windböe einen Baum auf ein Auto gedrückt. Feuerwehrleute der FF Großhansdorf zerlegten den Baum mit der Motorsäge und räumten die Straße wieder frei. Kurz danach wurde die Feuerwehr erneut alarmiert. In der Babenkoppel in Großhansdorf  waren im Sturm Teile einer Photovoltaikanlage abgerissen. Der Hausbewohner hatte deshalb den Notruf gewählt. Feuerwehrleute der FF Großhansdorf brachten eine Steckleiter in Stellung und holten die abgerissenen Teile der Anlage vom Dach. Großhansdorfs Bürgermeister Janhinnerk Voß war sofort nach dem Alarm aus dem Rathaus geeilt und hatte sich bei den Feuerwehrleuten einen Überblick über die Sturmlage in der Gemeinde verschafft. Kurz danach wurden die Großhansdorfer erneut alarmiert. Eine hohe Tanne hatte sich nach einer kräftigen Sturmböe quer über den Beimoorweg im Wald gelegt und einen weiteren Baum umgerissen, der in die Böschung fiel. Ein Autofahrer hatte das Hindernis bemerkt und den Notruf gewählt. Feuerwehrleute der FF Großhansdorf sind daraufhin zu ihrem bereits dritten Einsatz an diesem Tag in den Wald ausgerückt. Dabei richteten sie ihren Blick stets nach oben, denn auf der Anfahrt ins Waldgebiet drückten die kräftigen Windböen die Bäume hin und her. Mit der Motorsäge zerlegten die Feuerwehrleute den Baum und räumten danach die Straße wieder frei.

Auch für die Feuerwehrleute in Ahrensburg ging es Schlag auf Schlag: Im
Naturschutzgebiet Ahrensfelder Weg in Ahrensburg war am Sonnabendnachmittag nach einer kräftigten Sturmböe ein dicker Baum auf einen Gehweg gekracht. Zum Glück war dort gerade kein Spaziergänger unterwegs.  Da der Waldweg für die Ahrensburger Drehleiter nicht erreichbar war, rückten die Feuerwehrleute der alarmierten FF Ahrensfelde und der Löschgruppe Hagen wieder ein. Die Polizei sperrte den Waldweg komplett ab.

Danach ging es für die FF Ahrensburg in die Hagener Allee:  Eine rund zwanzig Meter hohe Fichte knackte dort verdächtig laut und drohte unkontrolliert zu kippen. Die Einsatzleitung entschied, den Baum nicht aus dem Korb der Drehleiter heraus von oben zurückzunehmen, da die Gefahr bestand, daß der Stamm bei den starken Sturmböen zurückschnellt. Deshalb wurde eine Seilwinde angebracht. Doch bevor Zug auf der Winde war, kippte der Baum allein durch das Gewichts des Stahlseils. Für die Freiwillige Feuerwehr Ahrensburg war dieser Einsatz bereits der 83. in diesem Jahr.

Die FF Reinbek war am Glinder Weg eingesetzt. Dort waren zwei hohe Bäume gekippt, hingen in anderen Bäume fest und drohten auf die K 80 zu fallen. Während des Feuerwehreinsatzes war eine Spur Richtung A 24 gesperrt.

In Wohltorf war ein zirka 13 Meter hoher Nadelbaum auf das Dach eines Einfamilienhauses am Kirchberg gefallen. Dabei wurden Dachpfannen und die Regenrinne beschädigt.

In Aumühle war in der Straße Alte Hege ein 15 Meter hoher Baum gekippt und hatte sich in einem anderen Baum verfangen. Feuerwehrleute der FF Aumühle sicherten die Einsatzstelle und fällten den Baum mit der Motorkettensäge.

In Wentorf hing am Brookgang ein abgebrochener Ast in einem 18 Meter hohen Baum. Feuerwehrleute der FF Wentorf sägten den Ast aus dem Korb der Drehleiter heraus ab.

Insgesamt hatte die Integrierte Regionalleitstelle Süd (IRLS Süd) in Bad Oldesoe am Wochenende weit über vierzig Einsätze notiet



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