Kiel (rtn) An einem eintägigen Warnstreik haben sich am Donnerstag in Schleswig-Holstein mehrere tausend Beschäftigte der Kommunen und des Bundes beteiligt. Etwa 3500 bis 4000 Beschäftigte zogen am Vormittag durch die Kieler Innenstadt und trafen sich im Anschluss zu einer Kundgebung.


Die Gewerkschaft ver.di hatrte die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes von Bund und Kommunen unter anderem in Schleswig-Holstein aufgerufen, heute die Arbeit niederzulegen. Ein Verdi-Sprecher schätzte die Zahl der Teilnehmer auf landesweit 5000 bis 6000. Betroffen waren Kitas, kommunale Verwaltungen, die Müllabfuhr, Krankenhäuser und der Nord-Ostsee-Kanal. Viele Kitas blieben geschlossen, Mitarbeiter der Schleusen in Brunsbüttel und Kiel-Holtenau waren dem Aufruf gefolgt. Auch in Krankenhäusern sind die Folgen des Streiks zu spüren. Im Tarifkonflikt fordert die Gewerkschaft sechs Prozent mehr Lohn und Gehalt, mindestens aber 200 Euro mehr pro Monat.


"Wir sind mit den Streikaktivitäten mehr als zufrieden. Wenn man bedenkt, dass wir mitten in den Osterferien sind und dies der erste landesweite Warnstreiktag ist, hätten es kaum mehr Teilnehmer sein können,“ so Landesbezirksleiterin Susanne Schöttke. „Die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes haben deutlich gemacht, dass sie am kommenden Sonntag und Montag bei den bundesweiten Verhandlungen in Potsdam von den Arbeitgebern ein vernünftiges Angebot erwarten, das einen fairen Tarifabschluss ermöglicht," so Schöttke weiter.



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