(rtn) Ein Feuer hat in der Nacht die Holz-Villa der bekannten Ratiopharm-Werbe-Zwillinge Gyde Schmidt und Folke Kaempfe  in Hamburg-Bergstedt komplett in Schutt und Asche gelegt.

 

Nachbarn hatten die beiden Schwestern informiert. Bei deren Eintreffen schlugen die Flammen bereits meterhoch aus dem Dach des erst vor zwei Jahren aufwändig renovierten Anwesens empor.

Feuerwehrleute rückten im kombinierten Innen- und Außenangriff gegen die Flammen vor: "Die Brandbekämpfung im inneren des Hauses mussten wir aber nach kurzer Zeit wieder abbrechen, Teile des Hauses waren bei den Löscharbeiten eingestürzt und die Hitzeentwicklung war einfach zu groß für uns", sagte Feuerwehrsprecher Jan Ole Unger in der Nacht am Einsatzort. "Deshalb konzentrierten wir uns auf den Außenangriff und sorgten dafür, dass die Flammen sich nicht weiter ausbreiten, das Holzhaus steht mitten im Wald. Wir schützen nur noch die Umgebung und insbesondere die trockene Vegetation. Ein Löschen dieses Gebäudes ist nicht möglich."

Für die Nachlöscharbeiten wurde ein Radlader des Technischen Hilfswerkes (THW) angefordert. Mit diesem wurden die Wände des Hauses eingedrückt und danach die Flammen abgelöscht. Vor dem Radlader-Einsatz wurden allerdings von einem von der Polizei beuaftragten Abschlepper, noch zwei direkt an dem brennenden Haus geparkte Autos  in Sicherheit gebracht. 

Entdeckt worden war das Feuer durch den stellvertretende Amtsleiter der Feuerwehr Hamburg, Stephan Wenderoth. Dieser hatte auf seiner abendlichen Joggingrunde  den Brand bemerkt, und sofort seine Kollegen alarmiert. Rund 70 Rettungskräfte rückten daraufhin zur Einsatzstelle aus.

"Wir leben dort seit zwei Jahren", so Folke Kaempfe in der Nacht zu Sonnabend zu BILD. Gyde Schmidt: "Wir wurden vom Restaurant meiner Schwester angerufen. Nachbarn hatten sich dort gemeldet und gesagt unser Haus würde brennen. Wir haben nicht geglaubt und erstmal bei der Polizei nachgefragt."

Noch während der Löscharbeiten nahmen die Brandermittler der Kripo ihre Arbeit an der Brandstelle auf. Sie sprachen dort mit den Ratiopharm-Zwilligen und rückten danach wieder ab. Die Brandursache und die Höhe des Sachschadens sind noch nicht bekannt.

Acht Jahre waren Gyde Schmidt und Folke Kaempfe die Werbegesichter des Arzneimittelherstellers "Ratiopharm". Als Duo verzeichneten sie große Erfolge und waren in ganz Deutschalnd bekannt. Gyde Schmidt betreibt heute eine eigene Agentur und Produktionsfirma für Werbemaßnahmen. Ihre Schwester Folke Kaempfe führt ein bekanntes und beliebtes Restaurant für Wildspezialitäten in Schleswig-Holstein.

 

 

Hier die Pressemeldung der Feuerwehr Hamburg:

Am späten Freitagabend gingen bei der Feuerwehr Hamburg mehrere
Notrufmeldungen ein, dass ein Holzhaus im Lottbeker Weg brennen
solle. Auch der stellvertretende Amtsleiter der Feuerwehr Hamburg,
Leitender Branddirektor Stephan Wenderoth, der zufällig an dem Haus
vorbeikam, bemerkte Brandrauch und erkundete die Einsatzstelle. Er
setzte einen Notruf ab und wies die anrückenden Einsatzkräfte ein.
Als die ersten Kräfte die Brandbekämpfung aufbauten, war der Brand in
dem Holzhaus so weit ausgebreitet, dass ein Innenangriff nach kurzer
Zeit abgebrochen werden musste. Daraufhin wurde die Alarmstufe auf
"Feuer 2" erhöht und weitere Kräfte nachgefordert. Mit einem
Großaufgebot an Einsatzkräften wurden insgesamt 4 C-Rohre und ein
B-Rohr zur Brandbekämpfung im Außenangriff eingesetzt. Da das Dach
durch die Brandeinwirkung zum Teil eingestürzt war, musste der Rest
des Gebäudes abgetragen werden, um einen Löscherfolg zu erreichen.
Zwei dicht am Haus stehende PKW wurden mit einem Abschleppfahrzeug
aus dem Gefahrenbereich entfernt. Somit konnte zudem Platz geschaffen
werden, um einen Radlader und einen Bagger des Technischen
Hilfswerkes THW an dem Haus in Stellung zu bringen. Nachdem das
Gebäude eingerissen war, zeigte sich der Löscherfolg und die
Einsatzstelle konnte nach und nach ausgedünnt werden, Kräfte aus dem
Einsatz entlassen werden. Eine letzte Kontrolle mit einer
Wärmebildkamera zeigte um kurz nach halb Acht Uhr heute Morgen keine
weiteren Glutnester, sodass der Einsatz vorerst beendet werden
konnte. Um 11 Uhr findet eine Brandstellenkontrolle durch ein
Löschfahrzeug statt. Im Einsatz waren insgesamt über 70 Kräfte der
Berufsfeuerwehr, mehrerer Freiwillige Feuerwehren und Kräfte des
Technischen Hilfswerkes zur Unterstützung der Einsatzkräfte der
Feuerwehr Hamburg.



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