(rtn) Bei einem schweren Unfall wurden am Dienstag auf der A20 in Höhe des Autobahnkreuzes Lübeck zwei Autofahrer schwer verletzt.  Einer der Lkw hatte nach ersten Informationen Gasflaschen geladen. Diese sind teilweise explodiert. 


Ein 27-jähriger Mann aus Buxtehude war gegen 15 Uhr mit seinem Sattelzug in Richtung Bad Segeberg unterwegs, als er in Höhe der Abfahrt zur A 1 in ein Baustellenende fuhr und dort mit einem Absicherungsfahrzeug und einem Baustellenfahrzeug der dort beschäftigten Fahrbahnmarkierungsfirma zusammenprallte. Alle drei beteiligten Fahrzeuge gerieten in Brand. Ein Ersthelfer hat den schwer verletzten Baustellenmitarbeiter und den LKW Fahrer aus deren Fahrzeugen befreit und aus der Gefahrenzone gebracht, wo diese durch die anrückenden Einsatzkräfte medizinisch erstversorgt wurden.

Ein Mann wurde mit schweren Brandverletzungen mit dem Rettungshubschrauber in die Lübecker Uniklink geflogen. Der zweite Verletzte wurde nach Herstellung seiner Transportfähigkeit in die Sana-Klinik nach Lübeck gebracht. Einer der Lasxtwagen hatte nach ersten Informationen Gasflaschen geladen. Diese sind teilweise explodiert.

Der parallel durchgeführte Löscheinsatz der Feuerwehr gestaltete sich aufgrund des begrenzten Löschwassers als äußert schwierig. Durch das Einrichten eines Pendelverkehrs mit Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehren FF Hamberge und FF Reinfeld wurde das Feuer auf der Autobahn und der drohende Böschungsbrand bekämpft.

Der Einsatz der Feuerwehr dauerte rund drei Stunden lang an. Neben den Feuerwehren aus den Nachbarkreisen waren die Freiwillige Feuerwehr Padelügge Buntekuh, die Freiwillige Feuerwehr Innenstadt sowie die Wache 1 und 2 der Berufsfeuerwehr Lübeck mit insgesamt 60 Brandschutzkräften und 20 Rettungsdienstkräften im Einsatz.

Während der aufwändigen Rettungs- und Bergungsarbeiten war die A 20 für mehrere Stunden lang voll gesperrt. Auf Anordnung der zuständigen Staatsanwaltschaft Lübeck wurde für die Unfallaufnahme ein Gutachter hinzugezogen. Auch ein Mitarbeiter der Wasserbehörde war vor Ort, um mögliche Umweltschäden durch auslaufende
Betriebsstoffe, zu bewerten. Die Unfallursache ist noch nicht bekannt.







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