(rtn) Massiver Sauerstoffmangel hat am Mittwoch zu einem Fischsterben im Dorfteich von Westerau geführt. "Zahlreiche Fische schwammen kieloben im Uferbereich des 0,8 Hektar großen Teiches, daraufhin habe ich meine Kameraden alarmiert", sagte Wehrführer Bernd Ellerbrook.

 

Zunächst brachten die Feuerwehrleute eine Pumpe in Stellung und wälzten damit über drei Rohre rund 1400 Liter Teichwasser um und sorgten dafür, dass der Teich wieder mit Sauerstoff angereichert wird. Zusätzlich wurde ein Hydrant angezapft. "Wir haben das nach Rücksprache mit unserer Bürgermeisterin Petra Jürß abgeklärt und eine Wasseruhr an der Entnahmestelle installiert. Erst einmal helfen, danach wird entschieden, ob das amt oder die Gemeinde das Wasser bezahlen muss."

Für ein Überleben der Fische im Dorfteich sind mindestens vier Milligramm Sauerstoff pro Liter notwendig. Durch ihre Maßnahmen hoffen die Feuerwehrleute auf eine Besserung der Sauerstoffwerte im bedrohten Bereich, oder auf Regen der ja am kommenden Wochenende einsetzten soll.



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