(rtn) "Der Einsatzauftrag kam kurzfristig und etwa drei Stunden nach dessen Eingang war unser gemeinsamer Zugtrupp aus Bad Oldesloe/Ahrensburg bereits in Richtung Meppen zum Moorbrand unterwegs", sagte Holger Zentawer, Chef des THW-Ortsverbandes Ahrensburg.

Die ehrenamtlichen THW-Spezialisten Michael Brandes, Fabian Oving und Claus-Uwe-Hansen sind jetzt Teil eines Teams von insgesamt 350 THW-Helfern, das sich derzeit aus 67 Ortsverbänden und vier Landesverbänden zusammensetzt. Sie fördern am Brandort in Meppen Löschwasser über längere Wegstrecken um eine weitere Brandausbreitung zu verhindern, versorgen die verschiedenen Einsatzstellen mit benötigtem Treibstoff und leuchten die Einsatzorte aus. Darüber hinaus werden auf dem "Bereitstellungsplatz 500" (BR 500) des Technischen Hilfswerkes THW die eigenen Einsatzkräfte und die von Feuerwehr und Bundeswehr verpflegt. Bis kommenden Dienstagabend sind die Stormarner in Meppen eingesetzt, dann werden sie von weiteren Kräften aus Stormarn abgelöst.

 

Seit mehr als zwei Wochen brennt die Moorfläche bei Meppen, nach gestrigem Stand auf einer Fläche von acht Quadratkilometern. Rund 1.000 Einsatzkräfte sind vor Ort, aber sie schaffen es nicht, das Feuer zu löschen. Ausgelöst wurde das Feuer durch einen Waffentest auf einem Bundeswehrgelände.

Die Bundeswehr hat nach dem selbst ausgelösten Moorbrand in Meppen eine umfassende Überprüfung angekündigt. Ein Sprecher des Bundesverteidigungsministeriums in Berlin sagte der "Neuen Osnabrücker Zeitung": "Selbstverständlich wird auch die Bundeswehr intern der Frage nachgehen, ob bei dem Test in Meppen geltende Vorschriften verletzt beziehungsweise Ermessensspielräume falsch genutzt wurden oder es eventuell Regelungslücken bei den Brandschutzvorschriften der Bundeswehr gibt, die wir schließen müssen."

Die erste Priorität gelte jetzt erst einmal der Bekämpfung des Brandes auf einem Außengelände der Wehrtechnischen Dienststelle (WTD) 91 der Bundeswehr im Meppener Umland. "Danach wird eine sorgfältige Aufarbeitung folgen", kündigte der Ministeriumssprecher an, der sagte, der Vorfall in Meppen sei "sehr bedauerlich". Der Sprecher dankte den vielen Einsatzkräften vor Ort, insbesondere den Feuerwehren, dem Technischen Hilfswerk und der Polizei, "die die Bundeswehr aktuell im Kampf gegen die Flammen großartig unterstützen".

Das Verteidigungsministerium war wegen des Brandes in die Kritik geraten. So hatten die Grünen im Bundestag von der Bundesregierung Aufklärung über die Schießübungen auf dem Gelände gefordert.



rtn media ID: 33230


Jan Bode - Umzug Transport Logistik
Nur für Redaktionen!

» Zugang registrieren | » Passwort vergessen

S + P Sonnenschutztechnik

Werbung:

Baufinanzierung:
Günstige Baufinanzierung online
oder mit Beratung vor Ort.
Baufi24 Baufinanzierung

Umzug:
Ihr Umzug in den besten Händen. Jetzt unverbindlich und kostenlos informieren.
Umzugsspedition Jan Bode

© 2009 - 2018 *rtn - radio tele nord TV- und Fotoagentur. Alle Rechte vorbehalten.