(rtn) Zu einer großen Waldbrandbekämpfungs-Übung ist am Sonnabend die 1. Brandschutzbereitschaft des Kreises Stormarn nach Ohe ausgerückt. Mit Videos

 

Unterstützt wurden die Feuerwehren vom Technischen Hilfswerk aus Bad Oldesloe, Preetz uns Lübeck, dem Deutschen Roten Kreuz, den Feuerwehren Reinbek, Ohe, Witzhave, Grande sowie der Technischen Einsatzleitung des Kreises Stormarn (TEL) und dem Feuerwehr-Flugdienst Segeberg-Stormarn. Übungsleiter Hans-Gunter Bostel hatte in wochenlanger Vorbereitung das Szenario ausgearbeitet. Die Übung sah vor, dass die Freiwillige Feuerwehr Ohe (Stadt Reinbek) zu einem Feuer im nahegelegen Wald "Oher Tannen" alarmiert wurde. Auf Grund der Größe des Waldes sowie der Trockenheit und der Windverhältnisse forderte Ortswehrführer und Einsatzleiter Oliver Selke die Unterstützung der Brandschutzbereitschaft an.

Schon im Frühjahr, als noch nicht abzusehen war, dass das Thema Waldbrand in Deutschland und anderen Ländern wie Schweden in diesem Jahr eine große Rolle spielen würde, entstand die Idee eine groß angelegte Waldbrandübung anzusetzen.

Ziel der Übung war es die Zusammenarbeit der verschiedenen Feuerwehren und Organisationen zu üben und die Einheiten auf ein mögliches Waldbrandszenario vorzubereiten. Insbesondere das Bekämpfen von einem Waldbrand erfordert spezielle Einsatztaktiken und Ausbildung, da Themen wie Wasserversorgung, Gelände, Wind- und Wetterverhältnisse sowie die körperliche Belastung der Einsatzkräfte sich von dem täglichen Handwerk der Feuerwehren unterscheiden.

Zusätzlich zur eigentlichen Waldbrandbekämpfung wurden die Retter noch vor weitere Herausforderungen gestellt. So wurde absichtlich Feuerwehrfahrzeug im Wald festgefahren um die Bergung mit einem Radlader des THW zu üben. Außerdem hatte sich eine Gruppe Pfadfinder im Wald verlaufen, musste gefunden und gerettet werden.


Hintergrund:

Die Brandschutzbereitschaft unter der Führung von Hauptbrandmeister Bernd Link ist ein fest zusammengestellter Verband aus 18 Feuerwehren des Kreises Stormarn mit insgesamt 24 Fahrzeugen und rund 150 Feuerwehrleuten. Die Brandschutzbereitschaft wird immer dann alarmiert, wenn besonders große Schadenslagen oder Katastrophen bewältigt werden müssen. So wurde die Bereitschaft zuletzt beim Elbe-Hochwasser 2013 in Lauenburg oder in Dresden 2002 angefordert. Ein Einsatz der Brandschutzbereitschaft kann dabei auch über mehrere Tage gehen.

1. Brandschutzbereitschaft Nord des Kreises Stormarn
Bereitschaftsführer: Hauptbrandmeister Bernd Link
(Amtswehrführer Amt Nordstormarn, FF Trenthorst-Ahrensfelde, Gemeinde Westerau)

Stellvertretender Bereitschaftsführer: Hauptbrandmeister Harald Grewe
(Amtswehrführer Bargteheide-Land, FF Fischbek)

Beteiligte Einheiten an der Übung: Deutsches Rotes Kreuz Reinbek, THW Ortsgruppen Bad Oldesloe, Lübeck, Preetz, Technische Einsatzleitung Kreis Stormarn (TEL), Feuerwehr-Flugdienst Segeberg-Stormarn, FF Reinbek, FF Ohe, FF Witzhave, FF Grande, Landesforsten Schleswig-Holstein, Landrat Dr. Henning Görtz, Kreisbrandmeister Gerd Riemann, Fachbereich Sicherheit und Gefahrenabwehr Andreas Rehberg Quelle: Presse Feuerwehren Amt Nordstormarn



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