(rtn) Acht Tage lang feiert Hamburg ein Fest für den Film – mit Gästen aus aller Welt. Bis 6. Oktober 2018 wird eine abwechslungsreiche Mischung aus nationalen und internationalen Spiel- und Dokumentarfilmen gezeigt, von jungen wie auch international renommierten Regisseuren - darunter auch einige Weltpremieren.


Vermisst in Berlin
Krimineller Missbrauch von Schutzsuchenden: Sherry Hormanns packender Thriller widmet sich einem brisanten Thema. Kommissarin Judith Volkmann (Jördis Triebel) läuft eines Nachts ein unbegleitetes Kind vors Auto. Nur eine Vollbremsung verhindert Schlimmeres. Als die Polizistin dem Jungen helfen will, flüchtet dieser verängstigt. Volkmann kommt der Vorfall verdächtig vor. Da der Junge nicht als vermisst gemeldet ist, macht sie sich allein auf die Suche nach ihm und findet heraus, dass er und sein großer Bruder in einer Berliner Flüchtlingsunterkunft gelebt haben – und zusammen eines Tages spurlos verschwunden sind. Weitere Hinweise im Laufe der Ermittlungen führen die Kommissarin bald zu einem schrecklichen Verdacht. Unsere Bilder: Sherry Hormann, Florian Stetter, Joerdis Triebel, Gabriela Sperl, Natalia Woerner


Tödliches Comeback
Generationenkonflikt einmal anders: Ein angepasster Sohn kämpft gegen seinen spätrebellischen Vater. Martin Brambach brilliert dabei als durchgeknallter Musiker. Bruno (Ben Münchow) hat sich strikt von seinem Vater Roy (Martin Brambach) ferngehalten, um seine Karriere als angehender Kommissar nicht zu gefährden. Der Grund: Roy ist nicht nur Rockmusiker, sondern hat auch einen Hang zu Geschäften am Rande der Legalität. Als Brunos Mutter (Margarita Broich) verunglückt, hat der Sohn wieder zwangsläufig mit seinem Vater zu tun – und wird, ohne es zu wollen, tief in dessen Machenschaften verstrickt. Unsere Bilder: Ben Muenchow, Martin Brambach, , Matthias Bundschuh, Thomas Kuegel, Bastian Reiber, Jonas Kapuscinski

Heublume, Pantöffelchen und die Rubens-Brüder
Für Familie Kattilakoski geht’s in den Urlaub – darüber freuen sich nicht nur die Kinder Heublume und Pantöffelchen. Auch die beiden schrulligen Dorfpolizisten atmen tief durch, da sie sich auf eine Woche ohne die beiden Unruhestifter freuen können. Als sie dann auch noch einen kostenlosen Ferientrip gewinnen, machen sich die Polizisten direkt auf den Weg. Doch angekommen im Ferienhaus, ist schnell klar: Heublume und Pantöffelchen sind näher als sie dachten. Unsere Bilder: Anna Dahlmann

Der Unschuldige
Ein beklemmendes Drama über eine Frau, die durch eine Begegnung mit der Vergangenheit in ihren Grundfesten erschüttert wird. Die gläubige Christin und neurowissenschaftliche Assistentin Ruth führt mit ihrem Mann und ihren beiden Töchtern ein ruhiges Leben in einer Kleinstadt. Doch etwas verändert sich, als Ruth einen Mann sieht, den sie vor langer Zeit geliebt hat. Zwanzig Jahre war er im Gefängnis, für einen Mord , den er nie gestanden hat. Ruth ist zerrissen zwischen dem Wunsch, ihr häusliches Leben aufrechtzuerhalten und der destruktiven Anziehung zu ihrem früheren Geliebten. Doch die Tür zum Untergrund hat sich geöffnet und das Fundament ihrer Überzeugungen beginnt zu bröckeln. Unsere Bilder: Judith Hofmann, Simon Jaquemet, Maximilian Leo, Christian Kaiser  

Mirai – Das Mädchen aus der Zukunft
ANIMATION Ein Vierjähriger flieht in eine fantastische Welt. Konsequent verspielter, visuell beeindruckender Anime. Kun ist ein glücklicher Vierjähriger – bis zu dem Moment, als seine Schwester geboren wird. Plötzlich thront sie – Mirai – im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Eines Tages stößt Kun auf die Tür in eine magische Welt, wo Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zusammenfließen. Hier trifft er nicht nur auf jüngere Versionen seiner Eltern, sondern auch auf eine Teenager-Ausgabe seiner kleinen Schwester. In bester japanischer Tradition ist Mirai - Das Mädchen aus der Zukunft ein vor Fantasie sprühendes Anime-Juwel, das sich ganz auf eine kindliche Perspektive verlässt, gleichzeitig aber visuell berauschendes Kino ist. Unsere Bilder: Momoru Hosoda , Yuichiro Saito

Happy Lamento
Nach über 20 Jahren kehrt Alexander Kluge auf die Kinoleinwand zurück. Sein fröhlicher Klagegesang verbindet die Slums von Manila mit Elvis Presley und King Kong. Wenn Heiner Müller über den Mond sinniert, Helge Schneider über die Orchestrierung des Alls und Peter Berling über den militärischen Nutzen von Löwen, befindet man sich mit großer Wahrscheinlichkeit in einem Film von Alexander Kluge. Er verknüpft, so assoziativ wie spielerisch, den G20-Gipfel mit dem Zirkus, elektrischen Elefanten und blauen Monden. Der Film entstand in Kooperation mit dem philippinischen Kino-Rebell Khavn, Ausschnitte aus seinem Film Alipato – The Very Brief Life of an Ember geben den Sound des Essays vor. Unsere Bilder: Stephan Holl  Quelle: Filmfest Hamburg

Weitere Bilder auf dem rtn-media-server mit Siew Hua Yeo, Cem Ali Gueltekin, Neil Malik Abdullah



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