(rtn) Weil eine 21-jährige Autofahrerin am frühen Sonnabendmorgen auf der Hauptstraße in Todendorf (Stormarn) einem Stück Wild ausgewichen ist, geriet sie ins Schleudern und krachte mit ihrem Mazda gegen einen Baum.

 

Die junge Frau wurde leicht verletzt, ihre Beifahrerin blieb unverletzt. "Wir wurden von der Leitstelle alarmiert, weil im Fahrzeug mindestens eine Person eingeklemmt sein sollte. Zum Glück war das aber nicht der Fall. Bei unserem Eintreffen hatten sich beide Frauen selbst aus dem Fahrzeug befreit und saßen in der Böschung im Gras", sagte Todendorfs Gemeindewehrführer Marc Strangmeyer am Unfallort.

 

Nach einer Erstversorgung durch den Rettungsdienst wurde die leicht verletzte Fahrerin sicherheitshalber zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht. Ihre Freundin begleitete sie dabei. Die eingesetzten Feuerwehrleute stellten den Brandschutz an der Unfallstelle sicher und klemmten die Batterie des Unfallwagens ab.

Erst vor ein paar Tagen hatte die Polizei in Schleswig-Holstein vor einer erhöhten Gefahr von Wildunfällen in den Herbstmonaten gewarnt und wichtige Tipps für Autofahrer veröffentlicht.

 

Im vergangenen Jahr waren der Oktober (1.731) und der November (1.730) die am stärksten belasteten Monate. Insgesamt wurden 15.262 Wildunfälle aufgenommen - ein seit Jahren hohes Niveau.

"Wir erwarten auch für 2018 wieder Zahlen in vergleichbarer Größenordnung", erklärt Dennis Schneider vom Landespolizeiamt. "Das Thema hat eine besondere Relevanz, bei Wildunfällen besteht ein erhöhtes Verletzungsrisiko: weniger durch den direkten Kontakt zu dem jeweiligen Tier, sondern vielmehr dadurch, dass Fahrzeugführer von der Straße abkommen oder in den Gegenverkehr fahren, weil sie einem Wildtier ausgewichen sind".

Entsprechende Warnschilder weisen auf bekannte Wildwechselzonen hin. "Die Geschwindigkeitsbegrenzungen innerhalb dieser Zonen müssen unbedingt eingehalten werden, um im Falle eines Wildwechsels überhaupt angemessen reagieren zu können: auf der eigenen Fahrspur bleiben, um einen Zusammenstoß mit einem entgegenkommenden Fahrzeug oder ein Abrutschen in den Graben zu vermeiden", so Schneider.

Ist es zum Zusammenprall gekommen, muss die Unfallstelle unverzüglich abgesichert werden. "Das tote Tier sollte mit Schutzhandschuhen von der Straße an den Fahrbahnrand gelegt werden. Jeder Wildunfall ist meldepflichtig und der Polizei mitzuteilen. Sie entscheidet dann, wie weiter verfahren wird. Sollte das angefahrene Tier noch leben oder gar verletzt geflüchtet sein, wird der zuständige Jäger gerufen. Er veranlasst dann die Nachsuche mit speziell ausgebildeten Jagdhunden, um das Tier von seinen Qualen zu erlösen", erklärt Marcus Börner vom Landesjagdverband Schleswig-Holstein.

Landespolizei und Landesjagdverband haben auf ihren Webseiten weitere Informationen und Tipps zur Vermeidung von Wildunfällen bereitgestellt. Darunter auch eine Taschenkarte mit Verhaltenshinweisen.




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