(rtn) Nach dem schweren Unfall in Großensee dauerten die Bergungsarbeiten bis weit nach Mitternacht lang an. Schon vor deren Beginn wurde klar: Der gelbe Linienbus hat in der  Fritz-Berodt-Straße eine Schneise der Verwüstung hinterlassen.
Wegen einer Erkrankung hatte die Fahrerin die Kontrolle über den Bus verloren. Fahrgäste waren zu diesem Zeitpunkt nicht mehr im Bus. Auf der unkontrollierten Fahrt über das Kopfsteinpflaster rammte der Linienbus die am Rand der engen Straße geparkten Autos und schob diese kreuz und quer. Ein Kia Picanto, ein BMW X 1, ein Volvo V60, ein Mercedes E-Klasse und ein Honda CRV wurden stark beschädigt oder erlitten einen Totalschaden. Einen weißen Transporter hatte der Bus zuletzt erwischt. Diesen drückte er auf seiner Fahrt in den Vorgarten des Einfamilienhauses hinein, bevor er in dessen Eingangsbereich stehen blieb.

 

Durch den Aufprall wurden Mauerteile eingedrückt und Stützbalken wurden freigelegt. Zum Unfallzeitpunkt waren drei Personen im Haus. Sie blieben alle unverletzt und wurden bei Freunden untergebracht. Die verletzte Busfahrerin wurde am Unfallort vom Rettungsdienst versorgt und danach ins Krankenhaus transportiert. Das einsturzgefährdete Haus ist nicht mehr bewohnbar und wurde von THW-Helfern der Ortsgruppen Ahrensburg und Bad Oldesloe gesichert und abgestützt.

Zur Bergung forderte ein Abschleppunternehmen aus Hamburg einen Schwerlastkran zur Unfallstelle nach. Dahmetal-Geschäftsführerin Felicitas Mölders hielt den Kraneinsatz nach Rücksprache mit Experten aus ihrem Betrieb nicht für notwendig und wollte sich wegen der hohen Zusatzkosten mit der Versicherung besprechen. Der Kran wurde trotzdem eingesetzt. Dazu wurde der zwölf Jahre alte Linienbus leicht angehoben und parallel aus dem Haus herausgezogen. Das Hamburger Bergungsunternhemen begründete den Kraneinsatz mit notwendigen Schutzmaßnahmen für das einsturzgefährdete Haus.

Insgesamt entstand allein an den Autos ein Sachschaden von mindestens 200 000 Euro. Zur Schadensumme kommen noch der demolierte Linienbus und der Schaden am Wohnhaus, dessen Höhe noch nicht abzusehen ist.

Im Einsatz waren die FF Großensee, FF Lütjensee, Rettungsdienst, die THW-Ortsgruppen Ahrensburg und Bad Oldesloe sowie die Polizei



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