(rtn) Nach einer Bombendrohung wurde am Freitagnachmittag ein Station des Heinrich-Sengelmann-Krankenhauses (HSK) in Bargfeld-Stegen evakuiert. Die 120 Patienten der betroffenen Station wurden in eine Turnhalle auf dem Gelände gebracht.

Die Polizei hatte das Gelände weiträumig abgesperrt und alle Zu- und Abfahrten kontrolliert. Außerdem wurden die Kennzeichen des Autoverkehrs auf dem Gelände notiert. Nach ersten Erkenntnissen ging um 14.50 per Telefon auf einer Station eine Bombendrohung ein.

 

Der diensthabende Arzt informierte die Polizei. Daraufhin wurden von der Integrierten Regionalleitstelle Süd (IRLS-Süd) Bad Oldesloe zur Unterstützung zwei Rettungswagen, ein Notarzteinsatzfahrzeug, ein Leitender Notarzt und der Organisatorische Leiter Rettungsdienst zum Krankenhaus geschickt. Sicherheitshalber wurden auch die Freiwilligen Feuerwehren FF Bargfeld-Stegen und FF Nienwohld zum Krankenhausgelände geschickt. Die Rettungskräfte standen auf dem Parkplatz des Krankenhauses in Bereitstellung.


Zur Absuche des Krankenhauses wurden Sprengstoffspürhunde aus Bad Oldesloe, Büchen, und Itzehoe auf dem Gelände eingesetzt. Ein zusätzlich alarmierter Diensthundeführer aus Kiel konnte die Anfahrt abbrechen, da bei einer Absuche keine Bombe,  Sprengmittel, oder ähnliches gefunden wurde. Um 17.20 Uhr gab es Entwarnung. Rettungskräfte und Polizei rückten wieder ab und die Patienten konnten auf ihre Station zurück. Die Kriminalpolizei Ahrensburg hat die Ermittlungen aufgenommen.




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