(rtn) Funken flogen aus dem Schornstein in den Nachthimmel und Rauch zog am Donnerstagabend über ein Einfamilienhaus in der Haidkoppel in Ammersbek hinweg.


Ein Hausbewohner hatte bemerkt, dass mit dem Rauchabzug seiner kombinierten Gas- und Feststoffheizung etwas nicht funktioniert. Er informierte die Feuerwehr. Bei deren Eintreffen hatte sich die Rauchentwicklung verstärkt und der Funkenflug war gut zu sehen.

 

Die Feuerwehrleute stellten den Brandschutz sicher und überprüften den Heizungsraum. Von dort brachten sie Brandschutt aus dem Heizkessel in Schuttmulden vor das Haus und löschten diesen mit Wasser ab. Nach Eintreffen des angeforderten Schornsteinfegers stieg ein Feuerwehrmann mit diesem auf einer Steckleiter auf das Dach hinauf. Gemeinsam kehrten sie den Schornstein, während weitere Feuerwehrleute die Rückstände aus dem Abzug vor dem Haus löschten.

Diese Maßnahmen sind notwending, denn ein Schornsteinbrand darf nicht mit Wasser gelöscht werden. Ein Liter Wasser ergäbe bei einer Temperatur von 100 °C etwa 1700 Liter Wasserdampf. Tatsächlich herrschen bei einem Brand in einem Schornstein aber Temperaturen von ca. 1000 °C.  Dadurch kann der Schornstein durch den schlagartigen Druckanstieg schwer beschädigt werden und eventuell auch explodieren.

Im Einsatz waren FF Bünningstedt, Rettungsdienst zur Absicherung der Feuerwehrleute und die Polizei



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