Übung: Amoklage in Glinder Schule
09. Mär. 2019 15:46

(rtn) In einer sehr realistischen Übung haben am Sonnabend die Polizei aus dem Bereich der Polizeidirektion Ratzeburg und der Rettungsdienst Stormarn die Bewältigung einer Amoklage an einer Schule in Glinde durchgespielt. Mit Video

 

 

Die Übungslage: Über Notruf wurden Schüsse auf dem Parkplatz an der Sporthalle des Gymnasiums in Glinde gemeldet. Mehrere Streifenwagen der Polizei machen sich sofort mit Sonderrechten auf den Weg zum Einsatzort. Dort kommen ihnen bereits mehrere schreiende Verletzte entgegen, andere liegen angeschossen rund um einen Schulbus herum. Über Funk fordern die Polizisten sofort Verstärkung bei ihrer Leitstelle an. Bis zu deren Eintreffen erkunden sie die Lage und gehen von einer Amoklage an der Schule aus.

Erstmals haben am Sonnabend Beamte aus dem Zuständigkeitsbereich der PD Ratzeburg (Kreis Stormarn und Kreis Herzogtum Launeburg) gemeinsam die Bewältigung einer sogenannten lebensbedrohlichen Einsatzlage geübt  (Lebel-Lage). Die Übungslage sah vor, dass die Polizisten aus dem regulären Streifendienst an der Einsatzstelle eintreffen und dort vorgehen, statt erst auf die Spezialkräfte mit oftmals langer Anfahrt zu warten. Nach Erkundung der Lage mussten die Polizisten zunächst die schwere der Verletzungen der Opfer beurteilen und diese je nach Dringlichkeit aus der Gefahrenzone bringen.

Auf dem Schulparpkplatz  standen mehrere Rettungswagen zum Transport der Verletzten in die nahegelegenen Feuerwache der Freiwilligen Feuerwehr Glinde bereit. In der Wache kümmerten sich Notärzte und Notfallsanitäter vom Rettungsdienst Stormarn um die zahlreichen Opfer des Amoklaufs. Parallel haben sich die inzwischen eingetroffenen Spezialkräfte auf die Suche nach dem Täter im Schulgebäude gemacht. Dieser wurde in einem Klassenzimmer aufgespürt und überwältigt.

Um die Mittagsszeit endete der erste Teil der Übung. Diese wurde am Nachmittag fortgesetzt, damit jeder der Beteiligten an allen Übungsstationen trainieren konnte.

An der Übung waren neben der PD Ratzeburg auch der Rettungsdienst-Verbund Stormarn sowie das Bundeswehrkrankenhaus Hamburg und zahlreiche Verldtztendarsteller beteiligt. Unterstützt wurde die PD Ratzeburg von der freiwilligen Feuerwehr Glinde. In deren Feuerwache wurden die Übungsteilnehmer vom ASB-Betreungszug versorgt.

 

Ziel der Übung war das Trainieren, des taktische Vorgehens in LEBEL-Lagen (Lebensbedrohlichen Einsatzlage), der praktischen Anwendung von geschulten taktischen und organisatorischen Maßnahmen, der Kommunikation und Zusammenarbeit mit der Regionalleitstelle der Polizei , der Kommunikation und Abstimmung mit dem Rettungsdienst. Mehrere Beobachter von Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr haben den gesamten Übungsverlauf verfolgt, der in Nachbesprechungen aufgearbeitet wird.



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