(rtn) Der NABU appelliert an die Bevölkerung, vermeintlich hilflose Vogelkinder in der freien Natur zu belassen. Nur ganz selten handelte es sich bei gefundenen Jungvögeln am Boden um verlassene, verletzte oder geschwächte Tiere, die Hilfe benötigen, so der NABU.

Eine besorgte Bürgerin fand am Mittwoch im Großhansdorfer Wald eine vermeintlich verletzte Eule und informierte die Rettungsleitstelle IRLS Süd in Bad Oldesloe. Per Whatsapp teilte die Frau ihren Standort mit, so dass die alarmierten Feuerwehrleute der FF Großhansdorf schnell fündig wurden. Die unverletzte junge Eule befindet sich mittlerweile wieder im Wald, wo sie auch hingehört, denn Eulen verlassen oftmals als halbgroße Jungvögel die zu eng gewordene Brutstätte und sitzen bis zur Flugfähigkeit als "Ästlinge" im bodennahen Strauchwerk.

 

Solange menschliche Beobachter, im Falle der nachtaktiven Eulen noch dazu zur falschen Tageszeit, sich in der Nähe der Jungtiere aufhalten, kehren die Altvögel nicht zu diesen zurück. Wer einen solchen kräftig wirkenden „Scheinwaisen“ findet, sollte ihn am besten in Ruhe lassen oder erforderlichenfalls an einen geschützten Ort, wie etwa eine Hecke, umsetzen. Noch nackte Jungvögel sollten möglichst vorsichtig ins Nest zurückgesetzt werden. Vögel stören sich im Gegensatz zu manchen Säugetieren nicht am menschlichen Geruch. Jungvögel werden daher auch nach dem Umsetzen wieder von den Alttieren angenommen und versorgt. Quelle: NABU mit rtn-Archivbildern aus meinem Garten.



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