Hamburg (rtn) Seit Anfang Mai dreht das Team vom „Großstadtrevier" in einer nagelneuen Studiokulisse. Bis Ende des Jahres entstehen hier 16 Folgen der 33. Staffel des ARD-Klassikers.Mit den Umzugskartons wurden auch gleich die ersten spannenden Fälle ausgepackt.

 

In einem der Kartons wurde alles gesammelt, was sich hinter Schränken und in verborgenen Winkeln der alten Wache noch angefunden hatte. So auch eine Schnullerkette, die einem kleinen Mädchen gehörte, das seit 14 Jahren verschwunden ist. Doch wenn die Kette im Revier entsorgt wurde, hat jemand damit wohl ein Beweismittel verschwinden lassen. Harry Möller und Piet Wellbrook dürfen den alten Fall noch einmal angehen. Frau Küppers gibt ihnen einen Tag Zeit.

Nina Sieveking und Lukas Petersen geraten in ein Familiendrama anderer Art: Eine todkranke Mutter und Großmutter möchte ihr Lebensende selbst bestimmen; ihre Tochter drängt jedoch auf weitere medizinische Behandlungen. Da schmiedet die Enkelin mit ihrer Oma den Plan für ein letztes Abenteuer, das allerdings in einem großen Polizeieinsatz endet. Und auch Harry Möller muss um ein Leben fürchten, um das ihres kleinen Sohnes, der nur dank eines Lebensretters nicht vom Auto überfahren wird. Doch dann entpuppt sich der Retter als Krimineller, was Harry in einen moralischen Zwiespalt treibt.

Wie gewohnt spielt neben der Spannung auch der norddeutsch-trockene Humor im "Großstadtrevier" eine wichtige Rolle. Ein Teenager, der öffentlich an einem Stuhl festklebt und kurz darauf zum viralen Hit wird, Hannes Krabbe, der seinem Kollegen Daniel ein "Pokerface" beibringt, und Frau Küppers, die sich dem Gesäß von Hannes Krabbe auf ungebührende Weise nähert - aus rein beruflichen Gründen, versteht sich. Es sind die kleinen, feinen Randbemerkungen und Gesten, die ein Herzstück der Kultserie ausmachen. Saskia Fischer fasst zusammen, worauf die Zuschauerinnen und Zuschauer sich freuen dürfen: "Frau Küppers würde es so formulieren: 'Erstaunlich, was mein Team trotz der veralteten Ausstattung geleistet hat. Kaum auszudenken, was jetzt alles möglich wird!"

"Großstadtrevier" wird produziert von der Letterbox Filmproduktion (Produzentin: Kerstin Ramcke, Ausführende Produzentin: Dr. Claudia Thieme) im Auftrag der ARD-Werbung und der ARD für Das Erste. Die Redaktion hat Franziska Dillberger (NDR), Executive Producerin ist Diana Schulte-Kellinghaus (NDR).

Unsere Bilder auf dem rtn-media-server zeigen: Wanda Perdelwitz, Maria Ketikidou, Patrick Abozen, Jan Fedder, Saskia Fischer, Peter Fieseler, Sven Fricke, Marc Zwinz,



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