Pierre Brice: Und dann blieb ich ewig Winnetou

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    Bad Segeberg (rtn) Sie kehrte an den Ort zurück, an dem ihr Mann große Erfolge gefeiert hat und letztmals live vor Publikum in der Rolle seines Lebens aufgetreten ist: Hella Brice, Witwe des Schauspielers und Film-Winnetous Pierre Brice, stellte im Freilichttheater am Kalkberg den dritten Band der Pierre-Brice-Edition vor.

    „Pierre hat diese Bühne geliebt – und ich auch!“, erzählt Hella Brice. Er habe dort sämtliche Möglichkeiten erhalten, sich mit seiner Rolle als Winnetou zu entfalten. „Pierre hat dies sehr zu schätzen gewusst. Und es war im gesamten Team ein harmonisches, familiäres Miteinander, an das wir uns immer gerne erinnert haben.

    Ich freue mich sehr, nach langer Zeit die Karl-May-Spiele wieder zu besuchen.“

    Direkt am Signierstand im Entrée des Bad Segeberger Freilichttheaters am Kalkberg wird es das Buch „… und dann blieb ich ewig Winnetou“ zu kaufen geben – mit Unterschrift von Hella Brice wird daraus ein exklusives Sammlerstück.

    Dieser im Karl-May-Verlag Bamberg erschienene Bildband widmet sich ausführlich Pierre Brices Zeit am Bad Segeberger Kalkberg. Von 1988 bis 1991 verkörperte er den Winnetou in vier Bühnenstücken, die er persönlich verfasst hatte.

    1990 trat er im Abenteuer „Winnetous letzter Kampf“ sogar gemeinsam mit seiner Ehefrau Hella auf. Sie spielte die Indianerin „Hi-lah-dih“, deren beginnende Romanze mit Winnetou auf tragische Weise ein jähes Ende findet. 1999 kehrte der französische Star für eine Saison als Regisseur zu den Karl-May-Spielen zurück.

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