Protest der Busfahrer mit Demonstration in Kiel

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    Kiel (rtn) In der Tarifauseinandersetzung des Busgewerbes in Schleswig-Holstein haben die Busfahrer am Mittwochmorgen ihren Warnstreik in den kreisfreien Städten fortgesetzt.

     

    Betroffen waren die Stadtbusse in Kiel, Lübeck, Flensburg und NeumünsterWie die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di Nord) weiter mitteilte, kam es in Kiel zu einer Demonstration der Streikenden aus den Busunternehmen des Landes.

    “Wir wollen unseren Protest gegen die Politik der Arbeitgeberseite im Konflikt des TV-N nun auch vor die Tore des verhandelnden KAV bringen, und deutlich machen, dass es den Kollegen und Kolleginnen sehr ernst ist und wir am Donnerstag bei den Verhandlungen endlich eine gute Lösung brauchen. Das werden wir auf unserer Kundgebung auch deutlich machen“, so Karl-Heinz Pliete, Verhandlungsführer von ver.di Nord.

    Verdi verlangt eine Erhöhung um 2,06 Euro pro Stunde rückwirkend zum 1. Januar. Der Tarifvertrag soll eine Laufzeit von zwölf Monaten bekommen. Die Arbeitgeber lehnen die Forderung als überzogen ab. Sie haben eine dreijährige Laufzeit angeboten mit drei Erhöhungsstufen: 110 Euro für 2020, 2,8 Prozent für 2021 und 2,3 Prozent für 2022. Quelle: ver.di-Nord und dpa

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