Randale beim Kieler Nordderby

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    (rtn) Das Spiel zwischen der KSV Holstein und dem FC St. Pauli war zehn Minuten später angepfiffen worden, weil eine Gruppe von vermummten Chaoten aus dem Kieler Fan-Block den Platz gestürmt hatte, um Banner der Hamburger Fans zu rauben. Dabei wurde auch ein bengalisches Feuer gezündet. Zu den Vorfällen gab das das Präsidium von Holstein Kiel heute eine Stellungnahme auf der Website des Vereins ab.
    Stellungnahme der KSV Holstein zu den Vorfällen beim Nordderby
    Zu den Vorfällen beim Nordderby zwischen der KSV Holstein und dem FC St. Pauli am Abend des 19. September äußert sich das Präsidium von Holstein Kiel wie folgt: “Der Verein geht derzeit davon aus, dass mehrere kleinere Gruppen für den gestrigen Vorfall im Holstein-Stadion verantwortlich sind. Belege soll das Videomaterial ergeben, das sorgfältig ausgewertet werden muss. Bis zu Ermittlungsergebnissen wird sich der Verein nicht mehr äußern. Wir wollen ausdrücklich keinen Generalverdacht gegenüber allen Holstein-Ultras erheben, denn das Gros hat den Verein auch in dieser Saison bislang großartig unterstützt. Klar ist aber auch, dass ein solcher Vorfall, der einmalig in der Geschichte unseres Vereins ist, im Fußball nichts zu suchen hat und von uns in keinster Weise toleriert wird. Es tut uns besonders für unsere tolle Mannschaft und das gesamte Funktionsteam leid, sie leben einen unglaublichen Zusammenhalt und liefern Woche für Woche Top-Leistungen ab. Wir sind auch deshalb sehr enttäuscht vom Verhalten einzelner Fans, das für uns einfach nicht zu verstehen und nachzuvollziehen ist.”