Rettungswagen auf Einsatzfahrt verunglückt

    21

    (rtn) Ein Rettungswagen mit einer hochschwangeren Frau an Bord ist in Hamburg nahe dem Stadtpark mit einem Auto zusammengestoßen und umgekippt. Bei dem Unfall am Dienstagabend wurde die Autofahrerin und die vier Insassen des Rettungswagens zum Teil schwer verletzt.

     

    Nach bisherigem Stand der Ermittlungen befuhr ein 36-jähriger Feuerwehrbeamter mit einem Rettungswagen während einer Einsatzfahrt den Jahnring aus Richtung Hindenburgstraße kommend in Richtung Barmbek. Im Rettungswagen befanden sich außerdem ein 26-jähriger
    Rettungssanitäter sowie eine 31-jährige schwangere Patientin in
    Begleitung ihrer 55-jährigen Mutter.

    Im Rahmen der Sonderrechtsfahrt kollidierte der Rettungswagen im
    Kreuzungsbereich Jahnring/Saarlandstraße mit einem von rechts
    kommenden Pkw VW-Golf und kippte in Folge dessen auf die Seite.

    Hierdurch wurde die schwangere 31-Jährige verletzt und
    anschließend in einem Krankenhaus stationär aufgenommen.

    Die 55-jährige Mitfahrerin wurde schwer verletzt, ebenfalls in ein
    Krankenhaus eingeliefert und stationär aufgenommen. Lebensgefahr
    besteht nicht.

    Auch die 26-jährige Golf-Fahrerin wurde schwer verletzt in einem
    Krankenhaus stationär aufgenommen.

    Die beiden Feuerwehrbeamten sind leicht verletzt in einem
    Krankenhaus ambulant behandelt worden.

    Während der Verkehrsunfallaufnahme waren der Jahnring in
    Fahrtrichtung Barmbek und die Saarlandstraße in Fahrtrichtung
    Jahnring für knapp drei Stunden voll gesperrt.

    Nach Angaben der behandelnden Ärzte hat die 31-Jährige heute in
    den frühen Morgenstunden ein gesundes Kind zur Welt gebracht. Die
    Ermittlungen zum genauen Unfallhergang dauern an.

    Bei einem weiteren Verkehrsunfall zwischen einem Pkw und einem
    Linienbus sind gestern in den späten Abendstunden ein 47-Jähriger
    tödlich, ein weiterer 47-Jähriger schwer sowie vier weitere Männer
    leicht verletzt worden. Der Verkehrsunfalldienst Süd (VD 4) übernahm
    die Ermittlungen.

    Nach bisherigem Ermittlungsstand befuhr ein 47-jähriger Deutscher
    mit einem Mietwagen (BMW) die Hannoversche Straße in Richtung
    Winsener Straße und kam in einer Rechtskurve in Höhe Hausnummer 95
    mutmaßlich aufgrund überhöhter Geschwindigkeit nach links von der
    Fahrbahn ab und kollidierte frontal mit einem entgegenkommenden
    Linienbus.

    Durch die Kollision erlitt der 47-jährige Beifahrer schwere
    Verletzungen. Er wurde von Zeugen aus dem Pkw gezogen, am Unfallort
    notärztlich behandelt und unter Reanimationsmaßnahmen in ein
    Krankenhaus eingeliefert, wo er infolge seiner schweren Verletzungen
    verstarb.

    Der 47-jährige Fahrer des Pkw wurde schwer verletzt in ein
    Krankenhaus eingeliefert. Bei diesem bestand der Verdacht der
    Trunkenheit im Straßenverkehr. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen und
    sein Führerschein beschlagnahmt.

    Im Linienbus wurden vier Fahrgäste (19, 30, 39, 53) leicht
    verletzt. Zwei setzten ihren Weg fort, zwei weitere wurden ambulant
    in einem Krankenhaus behandelt.

    Für die Dauer der Verkehrsunfallaufnahme war die Hannoversche
    Straße bis 02:18 Uhr voll gesperrt. Die Ermittlungen des Verkehrsunfalldienstes dauern an.