So schön ist der Norden: Gut Trenthorst

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    Trenthorst (rtn) Vom großbürgerlichen Gut mit traditioneller Landwirtschaft zur zukunftsorientierten Forschungsinstitution des ökologischen Landbaus. Im idyllischen Dorf Trenthorst steht das gleichnamige über sechshundert Jahre alte Gut. Es ist seit mehreren Jahren Bundeseigentum. Hier sind meine Luftbilder mit der Drohne.

    Umweltfreundlich, tiergerecht und effizient: Die Forschung des Thünen-Instituts für Ökologischen Landbau befasst sich mit dem Schwerpunkt „Systeme mit Tierhaltung im Ökolandbau“ und berät das Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Über das Jahr verteilt finden auf Gut Trenthorst immer wieder spannende Veranstaltungen für die Öffentlichkeit statt, die derzeit aber wegen der Corona-Pandemie bis voraussichtlich dem 1. Juni abgesagt, oder verschoben sind.

    Auf dem Versuchsbetrieb werden On-Station unter standardisierten Bedingungen Exaktversuche durchgeführt. Die Ausstattung des Versuchsbetriebs ermöglicht Untersuchungen entlang der Prozesskette Futterproduktion über das Tier bis zum Endprodukt und damit die Abbildung landwirtschaftlicher Produktionssysteme. Landschaftselemente sind Teil dieser Systeme (Gewässer, Knicks, Wald, Feldrandbiotope).

    In der On-Farm-Forschung werden reale Situationen des Ökolandbaus wahrgenommen, Entwicklungshemmnisse erkannt und Lösungsvorschläge anwendungsfähig wissenschaftlich erarbeitet. Damit soll vor allem eine Verbindung zwischen On-station-Ergebnissen als auch internationalen Erkenntnisgewinnen (vor allem aus der EU) für die Praxis des Ökolandbaus in Deutschland nutzbar gemacht werden.

    Die Forschung des Thünen-Instituts genießt einen anerkannten internationalen Ruf, Deshalb wird des öfteren von Staatsgästen aus dem Ausland besucht. Im Juni 2002 besuchte der britische Thronfolger Prinz Charles das bundeseigene Forschungsinstitut.
    Der Prinz of Wales ist ein engagierter Befürworter des ökologischen Anbaus, informierte sich dort über biologische Landwirtschaft und pflanzte einen Baum vor dem
    im spätklassizistischen Stil im Jahre 1860 erbauten Herrenhaus.

    Auch das niederländische Königspaar war auf Gut Trenthorst zu Gast. Im Rahmen eines Besuches in Norddeutschland hatten sich Königin Máxima und König Willem-Alexander März 2015 über ökologischen Landbau und Tierschutz. Zum Abschluss ihres Besuches auf Gut Trenthorst und Gut Wulmenau pflanzten sie auf dem Gelände zwei Apfelbäume.
    Anschließend setzte das königliche Paar seine Norddeutschland-Tour mit dem Ziel Hamburg fort. Quelle: rtntvnews und Thünen Institut

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