Stormarner Einheiten auf dem Weg nach Rheinland-Pfalz

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    (rtn) Die Brandschutzbereitschaft und Betreuungseinheiten des Kreise Stormanrn fahren am 20. Juli ins Unwettergebiet in Rheinland-Pfalz. Vorausgegangen war eine Anfrage beim Innenministerium des Landes Schleswig-Holstein nach Einheiten des Katastrophenschutzes zur Unterstützung im Hochwassergebiet. Auch der Kreis Stormarn entsendet Einsatzkräfte der SEG Betreuung und der SEG Sanität des Katastrophenschutzes sowie eine kommunale Feuerwehrbereitschaft.

    Das Land Rheinland-Pfalz hat über das Ministerium für Inneres, ländliche Räume, Integration und Gleichstellung des Landes Schleswig-Holstein nunmehr eine Feuerwehrbereitschaft und die SEG Betreuung abgefordert, die sich heute in Richtung Rheinland-Pfalz in Marsch setzen. Darüber hinaus wird auch ein Notfallkrankentransportwagen der SEG Sanität zur Eigensicherung der Einsatzkräfte entsendet. Das Ziel wird voraussichtlich am 21.07.2021 um 7:00 Uhr erreicht werden.

    Die 2. Feuerwehrbereitschaft wird aus Kräften der Wehren aus Glinde, Oststeinbek, Willinghusen, Nienwohld, Stellau, Ahrensburg, Reinbek, Ahrensfelde, Havighorst, Trittau, Siek, Kronshorst und Großhansdorf gestellt. Die ausrückende Betreuungseinheit wird von Helfenden aus dem ASB, dem DRK sowie dem MHD gebildet.

    Die Feuerwehrbereitschaft wird mit einer Stärke von ca. 145 Kameradinnen und Kameraden und die Betreuungseinheit mit einer Stärke von 20 Einsatzkräften die Hilfeleistung aufnehmen.

    Aufgabe der Einheiten aus Stormarn ist die Sicherstellung des Brandschutzes zur Entlastung der dortigen Einsatzkräfte in der betroffenen Region sowie die autarke Versorgung der eigenen Einsatzkräfte.

    Landrat Dr. Görtz: „Der jetzt beginnende Einsatz von Feuerwehren und Hilfsorganisationen zeigt die große Bereitschaft aller an der Gefahrenabwehr Beteiligten, Menschen, die in einer Notlage sind, zu helfen. Ich danke allen Einsatzkräften, ihren Familien und Arbeitgebenden für ihre Einsatzbereitschaft und ihr Verständnis. Der Katastrophenschutz setzt damit ein starkes Signal für den Zusammenhalt in Krisensituationen“

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