Suchmaßnahmen nach Tötungsdelikt in Ahrensburg

    0

    (rtn) Nach dem Tötungsdelikt in einer Flüchtlingsunterkunft in Ahrensburg wird die Mordkommission am Donnerstag mit Beamtinnen und Beamten der Bereitschaftspolizei aus Eutin den vermutlichen Fluchtweg des mutmaßlichen Täters am Bahnhaltepunkt Ahrensburg-Gartenholz nach weiteren Beweismitteln absuchen. Insbesondere wird das Handy der getöteten Frau gesucht.

    Die 23-jährige Afghanin wurde am 7. September tot in der gemeinsam mit ihrem afghanischen Mann (38 Jahre) in einer Flüchtlingsunterkunft in Ahrensburg
    bewohnten Wohnung aufgefunden. Der beschuldigte Ehemann befindet sich wegen des
    dringenden Verdachts des Totschlags in Untersuchungshaft.

    Es ist mit Behinderungen im Bereich des Bahnhaltepunktes Ahrensburg-Gartenholz
    zu rechnen. Um eine Verletzungsgefahr für Unbeteiligte auszuschließen, wird der
    Bahnsteig, insbesondere in Fahrtrichtung Hamburg, nur für das Zeitfenster des
    Aus- und Einteigens geöffnet. Reisende müssen sich bitte darauf einstellen, dass
    eine längere Verweildauer auf dem Bahnsteig nicht möglich ist. Folgen Sie bitte
    den Weisungen der dort eingesetzten Polizeibeamten.

    Weiter fragt die Mordkommission aus Lübeck, ob jemand ab dem 6. September im
    Bereich von Ahrensburg ein Handy aufgefunden und dieses noch nicht bei der
    Polizei als mögliche Fundsache abgegeben hat. Sollte dieses der Fall sein, wird
    gebeten, sich mit der Kriminalpolizei in Lübeck unter der Rufnummer 0451-131-0,
    oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

    Mehr Bilder