TEL-Storman im Krisengebiet eingesetzt

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    (pwü) Die Technische Einsatzleitung des Kreises Stormarn ist in der Nacht um 2:30 Uhr am Sammelplatz der Rettungskräfte aus Schlewig-Holstein in Windhagen angekommen Die ehrenamtlichen Helfer waren nachalarmiert worden. Der Führungsstab des Landes Rheinland-Pfalz hat dem Landeskontingent aus Schleswig-Holstein einen eigenen Einsatzabschnitt zugewiesen, dieser wird von den TEL-Kräften jetzt unterstützt. Damit erhielten die Einsatzkräfte jetzt mehr Verantwortung vor Ort.

    „Am Freitagabend wurden jetzt auch wir zu diesem Hochwassereinsatz alarmiert“, sagte Stephan Korffmann, Leiter der Technischen Einsatzleitung Stormarn.„Obwohl das kein günstiger Zeitpunkt für Mitarbeiter ist, eine Freigabe von ihrem Arbeitergeber zu erhalten, haben wir spontan direkt die zehn angeforderte Helfer für die TEL zusammenbekommen“, führt Korffmann weiter aus, während er die Fahrzeuge gemeinsam mit seinen Kameraden vorbereitete.

    Mit drei Fahrzeugen: dem Einsatzleitwagen (ELW2), einem Kommandowagen und dem Gerätewagen Logistik des Löschzugs Gefahrgut Stormarn war die Einheit am Sonnabend um 19 Uhr in der Kreisfeuerwehrzentrale Nütschau gestartet.

    Im Basislager in Windhang traf die TEL aus Stormarn am Sonntag auf den mobilen Führungsstab des Landes Schleswig-Holstein. „Dort erhalten wir unseren genauen Einsatzauftrag“, sagt Korffmann.

    „Es ist beabsichtigt, dass wir einen Unterabschnitt ablösen, um die örtlichen Kräfte, die von Anfang an dabei sind, bei der Einsatzplanung zu unterstützen“, ergänzt Nils Meyer, stellvertretender Leiter der TEL Stormarn.

    Der Einsatz des ersten Kontingentes in der Krisenregion endete am Sonnabend um 22 Uhr. Die Ablösung startete am frühen Sonntagmorgen um 6 Uhr in Barsbüttel. Mit drei Reisebussen machten sich über einhundert Ehrenamtliche auf den Weg nach Rheinland-Pfalz.

    „Diese Ablösung erfolgt in Teilkontingenten. Dadurch können wir Stück für Stück eine geordnete Übernahme des im Einsatzraum verbleibenden Materials sicherstellen. Ich danke allen Helferinnen und Helfern, die abgelöst werden, für ihre geleistete Arbeit. All denen, die nun in den Einsatz gehen, bin ich dankbar für ihre Bereitschaft, den Menschen in Rheinland-Pfalz in ihrer Not Hilfe zu leisten. Kommen auch Sie gesund wieder“, sagte Innenstaatssekretär Torsten Geerdts.

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