Trockenheit: Dicker Ast auf Fußweg gekracht

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    Ahrensfelde (rtn) Bedingt durch die anhaltende Trockenheit brach am späten Samstagabend  am Ahrensfelder Redder ein dicker Ast einer rund 20 Meter hohen Buche ab und ist auf einen Fußweg und einen Vorgarten gekracht.

    Zum Glück waren zum Unglückszeitpunkt gerade keine Spaziergänger oder Radfahrer in dem Bereich unterwegs. Anwohner hatten den lauten Knacks aus dem Baum gehört und die Feuerwehr informiert. Bei deren Eintreffen lag ein dicker vollbelaubter Ast quer über den Fußweg und ragte in den Vorgarten eines Einfamilienhauses hinein.

    Mit einer Motorsäge zerlegten die Feuerwehrleute der FF Ahrensfelde den dicken Ast und räumten den Fußweg wieder frei.

    Nach Angaben von Experten ist der Abwurf grüner Äste eine bekannte Anpassungsreaktion einiger Baumarten auf einen akuten länger wirkenden Wassermangel. Von außen sind die gefährdenden Äste nicht zu erkennen. Die Blätter sind grün und scheinbar weiterhin ausreichend mit Wasser versorgt. In Wirklichkeit sind die Äste jedoch komplett trocken. Der Trockenstress kann bei den Bäumen zu einer Unterbrechung der Wasserzufuhr in den Leitungsbahnen führen, deshalb kommt es zu unvorhersehbaren Astabbrüchen.

     

    Grundsätzlich können alle Baumarten davon betroffen sein. In Landkreis Stormarn waren es allerdings bisher nur Buchen und Eichen. Im vergangenen Jahr hatte eine große Anzahl dieser Art von Ast-, Kronen- oder Baumabbrüchen für Feuerwehreinsätze gesorgt.