Unwetter: Überflutete Straßen und vollgelaufene Keller

    5

    Großhansdorf (rtn) Ein heftiges Sommergewitter ist am Mittwoch über den Norden hinweggerauscht und hat den Feuerwehren innerhalb kurzer Zeit in den Kreisen Stormarn, Ostholstein und dem Herzogtum Lauenburg rund 100 Einsätze gebracht.

     

     

     

    In weiser Voraussicht hatte Großhansdorfs Gemeindewehrführer Andreas Biemann schon vor dem Unwetter zusammen mit der Einsatzabteilung und einer Abordnung der Jugendfeuerwehr auf dem Bauhof etliche Sandsäcke gefüllt und die Feuerwache mit einem kleinen Damm geschützt.Erst in der vergangenen Woche war die eigene Wache bei einem Unwetter vollgelaufen. Dieses Mal blieb die Wache trocken: “Gefahr erkannt, Gefahr gebannt. Nach dem ersten Blitz und Donner kam das Wasser auch schon wie ein Sturzbach angerauscht.”

     

    Allein in der Waldgemeinde Großhansdorf rückte die Feuerwehr zu einem Dutzend wetterbedingten Einsätzen aus. Unterstützt wurden die Großhansdorfer dabei von den Feuerwehrleuten der Freiwilligen Feuerwehr aus Ahrensburg.

    Im Ort das bei Unwettern übliche Szenario: Strassen wurden überflutet, Keller liefen voll und Gullydeckel der Kanalisation drückten das Abwasser hoch. Zeitweise stand auf der Hoisdorfer Landstraße die stinkende Brühe fast einen halben Meter hoch. Laub der Bäume und Schmutz hatte an mehreren Stellen die Abflüsse der Kanalisation verstopft und das Wasser konnte nicht mehr abfließen.

    Im Viertel Achten Diek liefen Baugruben voll  und Wasser hat den Keller eines Einfamilienhaus unter Wasser gesetzt. Mit mehreren Pumpen lenzten die Feuerwerleute den Keller trocken. Die wetterbedingten Einsätze dauerten bis in den späten Mittwochabend an.