Update: Millionenschaden bei der Feuerwehr Oldenburg

    0

    (rtn) Geschmolzene Kabel und Blaulichter, nicht mehr funktionsfähige Rolltore und überall eine dicke Rußschicht im Gebäude und an den Fahrzeugen auf dem Parkplatz daneben. Ein Löschfahrzeug in der Halle brannte völlig aus. Das Feuer im Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Oldenburg / H. hat am frühen Dienstagmorgen einen Schaden in Millionenhöhe verursacht.

    Die Oldenburger Wehr ist fürs erste nicht einsatzfähig, die Nachbarwehren aus Heiligenhafen und Lensahn übernehmen zunächst den Brandschutz in Oldenburg”, sagte der Pressesprecher des Kreisfeuerwehrverbandes Ostholstein, Hartmut Junge.

    „Durch die starke Hitzeentwicklung und den Brandrauch sind die Fahrzeuge allesamt nicht mehr einsatzbereit“, ergänzt Pressesprecher Heino Lafrenz. Auch das Gerätehaus ist durch die Hitzentwicklung stark beschädigt worden. Kabel sind geschmolzen, Rolltore nicht mehr funktionsfähig und überall sieht man an diesem Morgen stark verrußte Gebäudeteile im Inneren. Die Wehr- und Kreisführung zusammen mit der Stadt Oldenburg planen jetzt schon, wie der Brandschutz in der Stadt Oldenburg in Holstein aufrechterhalten werden kann.

    Sichtlich bewegt zeigt sich auch der stellv. Landesverbandsvorsitzende Gerd Riemann bei seinem Besuch an der Wache in Oldenburg. “In einer solchen Lage steht die große Feuerwehrfamilie zusammen”, so Riemann.

    So konnte auf Vermittlung des LFV SH bereits von der Berufsfeuerwehr Lübeck eine Drehleiter ausgeliehen werden, die am Mittwoch nach Oldenburg kommt.

    Auch das Innenministerium unterstützt und stellt ein Löschfahrzeug der Landesfeuerwehrschule aus Harrislee zur Verfügung, so dass die Oldenburger Kameradinnen und Kameraden schnellstmöglich wieder einsatzbereit sind.

    Auch weitere Fahrzeuge von anderen Wehren sind aktuell angekündigt. Heute ist der Brandschutz durch die Hilfe der Nachbarwehren sichergestellt.

    Mehr Bilder