Voller Erfolg für die CSD-Parade in Hamburg

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    Hamburg (rtn) Rekordbeteiligung bei der CSD-Demo am Samstag in der Hansestadt. Laut Veranstalter sind bei der Christopher Street Day-Demonstration 250.000 Menschen durch Hamburg gezogen.

    Nach Angaben des Vereins waren 82 Gruppen für den Demonstrationszug angemeldet, soviele wie noch nie zuvor. Um 12 Uhr startete die Demo in der Langen Reihe. Der Zug bewegte sich dann über die Ernst-Merck-Straße, Glockengießerwall bis zur Steinstraße und Mönkebergstraße. Rund 30 waren mit Trucks unterwegs. Mehrere Stunden bewegte sich der Demonstrationszug durch die Hamburger Innenstadt, berichtet der NDR.

    „Unter den Teilnehmenden war auch Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD). Es ist großartig, dass wieder eine CSD-Demonstration für Freiheit und Toleranz in Hamburg stattfindet“, sagte er nach dem Start des Zugs in St. Georg.

    Mit dabei war auch die Zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank. „Es ist ein grandioses Gefühl“, sagte die Grünen-Politikerin. Es sei ein herrliches Bild, das Hamburg nach Deutschland und in die Welt aussenden werde.

    Die diesjährige Demo stand unter dem Motto «Auf die Straße! Vielfalt statt Gewalt» und sollte auf die «zunehmende Hasskriminalität gegenüber queeren Menschen» aufmerksam machen, wie der Verein Hamburg Pride mitteilte.

    Am Jungfernstieg und am Ballindamm findet seit Freitag das Straßenfest des CSD statt. Beide Straßen sind seit Donnerstag gesperrt. Das Straßenfest endet am Sonntag um 22 Uhr. Die Sperrung der beiden Straßen soll am Montag um 6 Uhr aufgehoben werden.

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