Vollsperrung der A1 nach schwerem Busunfall

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    Stapelfeld (rtn) Auf der A1 zwischen Stapelfeld und Barsbüttel ist am Morgen ein Reisebus verunglückt und auf die Seite gekippt. Der deutsche Bus war nach ersten Informationen mit 48 Menschen einer Reisegruppe aus Polen besetzt.

    Der Wagen durchbrach aus noch ungeklärten Gründen die Leitplanke. Sie wurde auf einer Länge von etwa 250 Metern zerstört. Nach ersten Erkenntnissen wurden 32 Menschen leicht verletzt in Krankenhäuser eingeliefert.

    Auf Anordnung der zuständigen Staatsanwaltschaft Lübeck wurde zur Klärung der Unfallursache ein Gutachter hinzugezogen. Für die Dauer der Rettungs- und Bergungsarbeiten wurde die A 1 ab Stapelfeld in Fahrtrichtung Hamburg voll gesperrt.

    Zum gegenwärtigen Zeitpunkt laufen Maßnahmen, um den Bus zu bergen. Für die
    Dauer der Bergung bleibt die Vollsperrung der Autobahn bestehen. Die weitere
    Dauer der Vollsperrung ist noch nicht absehbar.

    Trotz Ableitung des Verkehrs an der Anschlussstelle Stapelfeld, hat sich ein
    Rückstau bis zur Anschlussstelle Ahrensburg gebildet.

    Die Rettungsleitstelle IRLS Süd aus Bad Oldesloe hatte ein Großaufgebot von Rettungskräften zur Unfallstelle geschickt. Im Einsatz waren: FF Stapelfeld, FF Großhansdorf, FF Stemwarde, Rettungsdienst Stormarn, Technische Einsatzleitung Stormarn (TEL), SEG Stormarn, SEG Herzogtum Lauenburg, Leitender Notarzt Storman, Leitender Notarzt Hamburg, Notärzte aus Hamburg und Stormarn, Organsiatorischer Leiter Rettungsdienst Stormarn und Hamburg, Feuerwehr Hamburg mit B-Dienst, Rettungsdienst und Großraumrettungswagen, die Autobahnpolizei Bad Oldesloe und das Umweltamt

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