Vor 15 Jahren: Schützengilde in Flammen

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    (rtn) In meiner Archivserie „Hundert Prozent Ehrenamt“ blicke ich heute auf einen Großeinsatz in Ahrensburg zurück. Am 19. Januar 2007 wurde die Schützenhalle der Ahrensburger Schützengilde komplett zerstört. Mehr als einhundert Feuerwehrleute kämpften stundenlang gegen die Flammen an, doch am Ende sind Gaststätte, Saal, Küche, Büro und 30 Schießstände für Luftgewehr, Kleinkaliber und Pistole komplett zerstört. Der Sachschaden wurde damals auf rund eine halbe Million Euro geschätzt.

    Auf einer Streifenfahrt hatten zwei Polizisten in der Nacht zum 19. Januar 2007 entdeckt, dass die Schützenhalle der Ahrensburger Schützengilde am Ostring in voller Ausdehnung brennt.

    Die sofort von ihnen alarmierte Feuerwehr war innerhalb weniger Minuten mit einem Großaufgebot am Brandort. Die Feuerwehrleute bauten zunächst die Wasserversorgung auf und brachten die Drehleiter in Stellung. Immer wieder mussten die Rettungskräfte dabei in Deckung gehen, es explodierte Munition und Metallteile flogen wie scharfe Geschosse durch die Luft.

    Schwierigkeiten gab es auch zunächst durch die Unzugänglichkeit zum Gebäude, da es wegen der Schießbahnen aus Sicherheitsgründen mit einem großen Erdwall umgeben ist.

    Mehr als einhundert Feuerwehrleute kämpften stundenlang gegen die Flammen an, doch am Ende sind Gaststätte, Saal, Küche, Büro und 30 Schießstände für Luftgewehr, Kleinkaliber und Pistole komplett zerstört. Der Sachschaden wurde auf rund eine halbe Million Euro geschätzt.

    Da es gleichzeitig an mehreren Stellen brannte, hielten die Brandermittler eine Brandstiftung für möglich. Doch die Brandursache wurde nie aufklärt, bis heute.

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