Waldbrandübung im Beimoorwald

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    Großhansdorf (rtn) Im Beimoorwald rund um Großhansdorf haben am Samstag die Feuerwehrbereitschaften des Kreises Stormarn die Bekämpfung eines Waldbrandes unter schwierigen Bedingungen geübt.

    Neben Landesbrandmeister Frank Homrich, Stormarns Kreisbrandmeister Olaf Klaus, nahmen Andreas Rehberg, Fachbereichsleiter Sicherheit und Gefahrenabwehr des Kreises, Großhansdorfs Bürgermeister Janhinnerk Voß mit Bürgervorsteher Mathias Schwenck und Bargteheides Bürgermeisterin Gabriele Hettwer teil, da Sven-Arne Werner von der FF Bargteheide zum Führungsfahrzeug der 3. Feuerbereitschaft Technische Hilfe gehört.

    Unterstützt wurden die 1. Brandschutzbereitschaft Nord und die 2. Brandschutzbereitschaft Süd durch die Technische Feuerwehrbereit des Kreises und durch die Freiwillige Feuerwehr Großhansdorf. Diese wurde um 12.58 Uhr zu einer Rauchentwicklung in den Beimoorweg alarmiert. Bei deren Eintreffen brannten dort laut Übungsvorgabe, Unterholz, Gebüsch und Bäume. Daraufhin wurde von Gemeindewehrführer Andreas Biemann weitere Kräfte gefordert.

    „Die Übung hat uns gezeigt dass es sehr schwierig ist, über eine Wegstrecke von fast drei Kilometern Länge Wasser zur Unterstützung an den Brandherd zu bringen. In der Zusammenarbeit mit den Zugführern der einzelnen Bereitschaften ist noch ganz schön Luft nach oben, stellte Harald Gewe, Leiter der 3. FB TH in einem ersten Fazit fest. „Mit Tanklöschfahrzeugen Löschwasser im Ringverkehr durch unwegsames Gelände nach vorne zu bringen stellte eine große Herausforderung für unsere Logistik dar. Das müssen wir weiter üben.“

    Die Kommunikation und Einsatzdokumentation wurde durch die Technische Einsatzleitung des Kreises Stormarn (TEL) durchgeführt. Geplante Drohneneinsätze zum Lokalisieren der Waldbrandherde wurden witterungsbedingt nicht durchgeführt um die Technik zu schonen. Deshalb fand eine Erkundung mit der Drehleiter der FF Großhansdorf statt.

    Insgesamt nahmen rund 200 Einsatzkräfte aus den Freiwilligen Feuerwehren und des Katastrophenschutzes an der Übung teil. Diese wurden nach Übungsende von der SEG-Betreuung des Kreises im Gerätehaus der FF Großhansdorf versorgt.

    Die Waldbrandbekämpfung ist ein Thema, das uns aufgrund der Trockenheit in Zukunft verstärkt begleiten wird. Umso wichtiger ist es, entsprechende Übungen durchzuführen, um ein besseres Zusammenspiel aller Kräfte und Einheiten zu trainieren, so Andreas Rehberg, Fachbereichsleiter Sicherheit und Gefahrenabwehr des Kreises nach Übungsende.

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