Zoll kontrolliert Schwarzarbeit auf Feuerwehrbaustelle

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    Reinfeld (rtn) Bei Abbrucharbeiten für den Neubau der Feuerwache der Freiwilligen Feuerwehr Reinfeld haben Zollbeamte am Montag die Baustelle an der Ahrensböker Straße auf Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung überprüft. Zu beanstanden gab es laut Zoll bei dieser Kontrolle nichts.

    “Wir haben nichts anderes erwartet, bei uns ist alles in Ordnung”, sagten Bauleiter Markus Kilian, und die beiden Chefs der Firma HR-Abruch aus Bad Oldesloe, Julian Hopp und Keno Rode, deren Firma mit dem Abriss der Gebäude beauftragt sind.

    “Wenn alles planmäßig läuft beginnen wir Anfang August schon mit der Verlegung der notwendigen Leitungen und der Rohbau soll im September beginnen”, erklärt Projektleiter Lars Gönke voller Zuversicht.

    Auf dem Gelände an der Ahrensböker Straße wird die neue Feuerwache entstehen, die aufgrund der gestiegener Auflagen zum Schutz der Feuerwehrleute durch die Feuerwehrunfallkasse wesentlich größer als die bisherige ausfallen wird.

    Vorgesehen sind dort neun Stellplätze für Einsatzfahrzeuge, ergänzt durch eine Waschhalle, einem allgemeinen Werkstattbereich und einem für die Wartung von Atemschutz. Ganz wichtig auch ist die Hygiene im Feuerwehrhaus. Diese wird durch die Trennung in einen Schwarz-Weiß-Bereich erreicht.

    Dort werden kontaminierte Einsatzkleidung und Technik abgelegt, damit diese nicht mit der Privatkleidung der eingesetzten Feuerwehrleute in Berührung kommt. Dazu gehört auch ein bedarfsgerechter Vorhalt von Wasch- und Duschmöglichkeiten, Toiletten und Umkleideräumen. Daneben sind im Verwaltungsteil ein Büro für den Feuerwehrvorstand, ein Schulungs- und Aufenthaltsraum für die Jugendfeuerwehr und ein Probenraum für den Musikzug der Wehr vorgesehen.

    Ende September 2021 soll dann die neue Feuerwache bezugsfertig sein. Bis dahin ist die Freiwillige Feuerwehr Reinfeld auf dem Gelände eines ehemaligen Baustoffhandels am Bahnhof untergebracht.

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